Hinter dem Eisernen Vorhang entstand einst eine eigene Rennsportwelt mit Formelwagen, Tourenwagen, Eigenkonstruktionen und ambitionierten Ingenieuren. In der DDR, der Tschechoslowakei oder Polen sowie der UdSSR entwickelten Teams und Konstrukteure mit begrenzten Mitteln bemerkenswerte Rennfahrzeuge und schufen eigene Rennserien, die heute fast vergessen sind.
Die Serie blickt auf diese – im Westen oft unbekannte – Motorsportgeschichte zurück. Sie erzählt vom staatlich organisierten Rennsport in der DDR, von der Formel Easter und dem „Pokal für Frieden und Freundschaft“, vom legendären Melkus RS 1000 und von Konstruktionen wie den Formelrennwagen und Sportwagen von Metalex. Dabei zeigt die Serie, wie viel Leidenschaft, Kreativität und technisches Können trotz knapper Ressourcen hinter dem Motorsport im Ostblock steckte.
Serie: Motorsport in der DDR und im Ostblock
Neulich suchten Fabian und ich in unserem Archiv ein Foto und stolperten über einen Rennwagen, den wir – tatsächlich – nicht sofort zuordnen konnten. Nach etwas Suchen fanden wir die Lösung. Es war ein TR-Spider.
Wie die DDR die Formel Easter dominierte!
Vor einer Woche blickten wir auf das Staatliche Rennkollektiv und den Motorradsport in der DDR zurück. Im zweiten Teil unser Serie über Motorsport in der DDR sehen wir uns die Formel Easter und den Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder – die Europameisterschaft des Ostblocks an.
Der Motorsport machte den Melkus RS 1000 möglich!
Mit dem Melkus RS 1000 entstand in der DDR ein Sportwagen, der sich auch vor westlicher Konkurrenz nicht verstecken musste. Wer einen Melkus fahren wollte, der hatte eine „rennsportliche Tätigkeit“ nachzuweisen. Mehr dazu im dritten Teil unser Serie „Motorsport in der DDR und im Ostblock“.
MTX 2-01 – der erste Sportwagen von Metalex
1977 trat Miran Velkoborský trat mit dem MTX 2-01 bei einem Lauf der Interserie am Nürburgring an. Ein Foto davon fand sich in unserem Archiv. Also mussten wir der Sache nachgehen.