Die Deutsche Rennsport-Meisterschaft war mehr als nur eine nationale Rennserie. Nach dem Start 1972 entwickelte sich die DRM zur wichtigsten Bühne des deutschen Tourenwagensports. Zeitweise war sie eine der spektakulärsten Rennserien Europas. Ford Capri, Porsche 935 oder BMW 320 Turbo sorgten für volle Tribünen, gewaltige Leistungswerte und einen Motorsport, der bis heute Kultstatus genießt.

Dabei erfand sich die DRM immer wieder neu. Die Serie begann mit vergleichsweise seriennahen Tourenwagen, öffnete sich später den radikalen Gruppe 5-Boliden und wurde Anfang der 1980er-Jahre schließlich zur Heimat der Gruppe C in Deutschland. Gerade dieser Mut zur Veränderung machte die Meisterschaft über Jahre hinweg so erfolgreich.

Unsere fünfteilige Serie blickt auf die komplette Geschichte der DRM zurück: Von ihrer Gründung über die wilden Gruppe 5-Jahre bis zum Sterben auf Raten, als der Umstieg zur Gruppe C misslang. Sie erzählt von Herstellern wie BMW, Ford und Porsche, von Teams wie Zakspeed oder Schnitzer und von einer Rennserie, die für viele Fans bis heute als goldene Ära des deutschen Motorsports gilt.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie es zur Gründung der DRM kam!
14.09.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie es zur Gründung der DRM kam!

Ende der 1970er-Jahre war die „Deutsche Rennsport-Meisterschaft“ (DRM) nach der Formel 1 die wohl wichtigste europäische Motorsportserie. Im ersten Teil unser Serie über die von 1972 bis 1985 ausgetragene DRM blicken wir zurück, wie es zu ihrer Gründung kam.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie Ford die Tourenwagen-Jahre der DRM dominierte!
26.09.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie Ford die Tourenwagen-Jahre der DRM dominierte!

1972 rannte in der damaligen Bundesrepublik erstmals die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM). Das Konzept, Tourenwagen und GT-Fahrzeuge nur über den Hubraum zu unterscheiden, bewährte sich schnell. Es überstand sogar die Ölkrise. Mit Zakspeed kam das beste Team der führen DRM-Jahre, die wir heute die Tourenwagen-Jahre nennen, aus der Eifel.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: 1977 feierte die Gruppe 5 ihr DRM-Debüt
05.10.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: 1977 feierte die Gruppe 5 ihr DRM-Debüt

1977 brach die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) zu neuen Ufern auf. Denn die ONS schrieb die DRM erstmals für die neue Gruppe 5 aus. Mit dem Umstieg auf die neue Fahrzeugklasse löste sich die DRM von den Fesseln der Homologationsklassen. Das mischte die Karten der Teams neu und führte die Meisterschaft in neue Höhen.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Die Gruppe 5-Jahre der DRM
24.10.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Die Gruppe 5-Jahre der DRM

Mit dem Umstieg auf die Gruppe 5 bewies die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) ab 1977 das zweite Mal in ihrer Geschichte großen Mut. Denn die Verantwortlichen entschieden sich gegen seriennahe Tourenwagen und für experimentelle Prototypen. Das Konzept ging vordergründig auf. Denn die fünf Gruppe 5-Titel gingen an vier Marken. Doch ganz so einfach war es wohl nicht.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Ab 1982 setzte die DRM auf die Gruppe C
07.11.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Ab 1982 setzte die DRM auf die Gruppe C

Nach der Einführung der Gruppe C änderte die Deutsche Rennsport Meisterschaft ihre Regeln. Ab 1982 entfielen die zwei Divisionen mit ihrer getrennten Punktvergabe. An ihre Stelle trat eine Einheitsklasse. In dieser sollten fortan die neuen Gruppe C-Prototypen rennen. Doch diese waren zunächst selten. Daher durften auch die „alten“ Gruppe 5 und Gruppe 6-Boliden weiter in der neuen DRM antreten.