Ob Dixi, EMW, Wartburg oder Vectra – Eisenach begann immer wieder neu
Opel blickte kürzlich auf die Grundsteinlegung seines Werks in Eisenach zurück. Denn das war vor 35 Jahren ein gutes Beispiel dafür, wie sich der Autostandort Eisenach immer wieder neu erfand.
Der Motorsport machte den Melkus RS 1000 möglich!
Mit dem Melkus RS 1000 entstand in der DDR ein Sportwagen, der sich auch vor westlicher Konkurrenz nicht verstecken musste. Wer einen Melkus fahren wollte, der hatte eine „rennsportliche Tätigkeit“ nachzuweisen. Mehr dazu im dritten Teil unser Serie „Motorsport in der DDR und im Ostblock“.
Serie: Motorsport in der DDR und im Ostblock
Neulich suchten Fabian und ich in unserem Archiv ein Foto und stolperten über einen Rennwagen, den wir – tatsächlich – nicht sofort zuordnen konnten. Nach etwas Suchen fanden wir die Lösung. Der TR-Spider genannte Rennwagen entstand in den 1970er-Jahren in der damaligen DDR. Das führte uns – Westkinder – unweigerlich zur Frage, wie sah Motorsport in der DDR und dem Ostblock aus? Dabei entstand eine Serie, die wir im Juli jeden Montag hier im Blog fortsetzen?
10. April 1991 – der letzte Wartburg 1.3 läuft vom Band
In der ehemaligen „DDR“ war der Wartburg eines der wenigen Statussymbole. Bis zu zwölf Jahre warteten die Kunden auf ein in Eisenach produziertes Auto. Doch mit der Wende kam das Aus. Am 10. April 1991 lief der letzte Wartburg 1.3 in Eisenach vom Band.