690RC – wie der PRV den Alfa Romeo 155 zurück an die Spitze brachte
1996 präsentierte Alfa Romeo mitten in der laufenden DTM/ITC-Saison einen neuen Motor. Offiziell hieß es, der Block stamme vom legendären Montreal. Marketing. Tatsächlich griffen die Techniker bei Alfa Corse auf das Triebwerk eines ehemaligen Wettbewerbers zurück.
Aus acht mach sechs: Mercedes-Benz M 106 für die Klasse 1 in DTM und ITC
Für die 1993 eingeführte DTM der Klasse 1 konstruierte Mercedes-Benz ein Renntriebwerk mit ungewöhnlichem Stammbaum. Der V6 M 106 entstand aus einem V8 – und wurde zum Herzstück zweier Meistertitel. Eine technische Meisterleistung mit 90 Grad und über 500 PS.
Herz mit 54 Grad: Der V6-Motor des Opel Calibra für die DTM
Opel setzte ab 1993 in der DTM auf einen außergewöhnlichen V6 mit 54-Grad-Zylinderwinkel, dessen Ursprung im Serienbau lag. Anfangs noch unterlegen, führte die technische Evolution schließlich zum Titelgewinn. Doch der Erfolg kam erst mit einem neuen Motor – und das Ende der ITC folgte kurz darauf.
Warum ich dieser DTM keine Träne nachweine!
Gestern fand das letzte DTM-Rennen mit Autos des gescheiterten Class-1-Reglements statt. Im nächsten Jahr verabschiedet sich die DTM von „T“ in ihrem Namen. Viele Fans und Beobachter begleiteten den Abschied emotional. Doch wer sachlich bleibt, der muss anerkennen, dass die Serie letztmals in den 1990er-Jahren mit richtigen Tourenwagen rannte. Insofern gibt es keinen Grund für Tränen, die in den meisten Fällen sowieso eher Krokodilstränen sein dürften.