Flaminio Bertoni – Auto-Glossar
Der gelernte Architekt Flaminio Bertoni (* 10. Januar 1903; † 7. Februar 1964) war mehr als 30 Jahre Design-Chef bei Citroën. Nach dem Diplom an der Technischen Hochschule in Varese arbeite Bertoni zunächst für den Karosseriebauer Carrozzeria Macchi und wechselte 1932 zu Citroën. Dort prägte der Italiener mehr als 30 Jahre das Design des französischen Autobauers.
Walter Hayes – Motorsport kompakt erklärt
Walter Hayes (12. April 1924 – 26. Dezember 2000) wurde Anfang 1962 Chef der Presseabteilung von Ford in Großbritannien. Zu diesem Zeitpunkt stand Ford auf der britischen Insel für genauso langweilige wie zuverlässige Fahrzeuge. Hayes wirkte in den kommenden Jahren an vielen Projekten mit, die das Image der Marke verändern sollten. Ein wichtiger Aspekt dabei war der Motorsport.
Formel 5000 – Motorsport kompakt erklärt
Mit der Formel 5000 gab es von 1968 bis 1981 eine Motorsportkategorie mit Rennwagen, die fast die Leistung der Formel 1 erreichten. Der Vorteil war, dass die Rennwagen deutlich kostengünstiger als die Formel 1 waren. Kein Wunder, dass das Reglement der Formel 5000 schnell (fast) auf der ganzen Welt Anwendung fand.
United States Auto Club – Motorsport kompakt erklärt
Nach der Katastrophe von Le Mans zog sich die American Automobile Association (AAA) aus dem Motorsport zurück. Tony Hulman, der Besitzer des Indianapolis Motor Speedway und Organisator der 500 Meilen von Indianapolis, übernahm die Initiative. Er gründete den United States Auto Club (USAC). Der neue Verband übernahm die US-Sporthoheit für Auto-Rennen.
Gruppe 7 – Motorsport kompakt erklärt
Zur Saison 1966 überarbeitete die Commission Sportive Internationale (CSI) das Regelwerk ihre Fahrzeugklassen. Mit der Gruppe 7 definierte sie eine neue Klasse für Sportprototypen mit zwei Sitzplätzen.
CanAm – Motorsport kompakt erklärt
Mit dem Canadian-American Challenge Cup – kurz CanAm – lockte der „Sports Car Club of America“ (SCCA) ab 1966 die besten Rennfahrer der Welt nach Nordamerika. Dort fuhren sie fortan mit teilweise aberwitzigen Rennwagen um Ruhm, Ehre und üppige Preisgeldtöpfe.
Motorsport kompakt erklärt: Fédération Internationale du Sport Automobile (FISA)
1978 wurde aus der Commission Sportive Internationale (CSI) die Fédération Internationale du Sport Automobile (FISA). An den Aufgaben und dem Wirken änderte sich zunächst nichts. Wie zuvor die CSI organisierte auch die FISA den internationalen Motorsport.
Motorsport kompakt erklärt: Commission Sportive Internationale (CSI)
Als der Motorsport langsam professioneller wurde, ordnete der Automobil-Weltverband Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus (AIACR) sein Engagement neu. Dazu entstand die Commission Sportive Internationale (CSI), der die AIACR die Verwaltung und Organisation des Motorsports übertrug.
Wie veränderten sich im Laufe der Zeit die Motoren der Formel 1?
Seit 1950 halten die Grand Prix der Formel 1 das Publikum in Atem. In mehr als 70 Jahren kamen unterschiedliche Regeln für die Motoren der Formel 1 zur Anwendung. Wir sagen Euch, wie sich die Motoren der Formel 1 im Laufe der Zeit veränderten?
Gruppe C – Motorsport kompakt erklärt
Die Gruppe C kam von 1982 bis 1992 hauptsächlich in der Sportwagen-Weltmeisterschaft zum Einsatz. Sie entstand als die Regelhüter der FISA zur Saison 1982 die Fahrzeugklassen des internationalen Motorsports neu strukturierten. In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre waren die Sport-Prototypen der Gruppe C so bliebt, dass sie zeitweise am Thron der Formel 1 kratzte. Die Fans faszinierte die Vielfalt der Hersteller, die in der Gruppe C antraten. Das ging so lange gut, bis die FISA der Gruppe C die Motoren der Formel 1 verordnete.