Große Duelle wie zwischen Sir Stirling Moss und Mike Hawthorn, zwischen James Hunt und Niki Lauda oder zwischen Ayrton Senna und Alain Prost sorgen bei den Fans der Formel 1 auch noch nach Jahrzehnten für Verzückung. Doch für viele Fans der Königsklasse sind auch die Motoren der Formel 1 wichtig. Schon vor dem Zweiten Weltkrieg begeisterten die Rennen und die Technik der Grand-Prix-Europameisterschaft die Zuschauer. Deshalb kam der Rennbetrieb schon kurz nach dem Schweigen der Waffen bald wieder in Fahrt.
In Frankreich gab es schon 1945 die ersten Rennen. Doch die Zahl der Rennwagen war überschaubar. In der Regel kamen Vorkriegskonstruktionen zum Einsatz. Meist traten ein paar alte Grand-Prix-Boliden, die den Krieg überstanden hatten, gegen nach dem Krieg umgebaute Sportwagen aus der gleichen Zeit an. Um die Anzahl der Teilnehmer zu erhöhen, einen Anreiz zum Bau neuer Fahrzeuge zu setzen und Chancengleichheit zu schaffen, entwickelte die Sportkommission Commission Sportive Internationale (CSI) des Automobil-Weltverbands FIA in den Jahren 1946 und 1947 ein neues technisches Regelwerk für Grand-Prix-Rennwagen.
Beim Debüt 1950 stammten die Motoren der Formel 1 von 1939!
Es sah den Einsatz von Kompressor-Rennwagen (bis 1,5 Liter Hubraum) sowie 4,5 Liter großen Saugmotoren vor. Das Reglement basierte im Wesentlichen auf dem technischen Reglement der Voiturette-Klasse der 1939 vorzeitig beendeten Grand-Prix-Europameisterschaft. Den offiziell etwas sperrigen Namen „Internationale Grand Prix-Klasse“ ergänzte im Reglement die Kurzform „Formel A“. Das deutete an, dass die CSI, nach dem Vorbild der Voiturette-Klasse der 1930er-Jahre, schon früh an eine schwächere Klasse als Unterbau dachte. Doch zunächst definierte sie nur eine Klasse.

Die Regeln für eine zweite Klasse entstanden jedoch schon 1948. Aus der Königsklasse wurde so die „Internationale Grand Prix-Klasse – Formel 1“. Die schwächeren Fahrzeuge traten jetzt in der „Internationalen Grand Prix-Klasse – Formel 2“ an. Presse und Zuschauer reduzierten diese Namen meist auf Formel 1 und Formel 2 – damit waren die Bezeichnungen erfunden, die bis heute verwendet werden. An den Regeln für die Motoren der Formel 1 änderte sich nichts. Es blieb bei der Nutzung der Motorenregeln von 1939. Als 1949 die Motorradfahrer um eine Weltmeisterschaft fuhren, reagierte die CSI und schrieb ein Jahr später ebenfalls eine Automobil-Weltmeisterschaft aus.
Schon 1952 gab es erstmals neue Regeln für die Motoren der Formel 1!
Im Mai 1950 nahm die Automobil-Weltmeisterschaft mit Formel-1-Fahrzeugen ihren Betrieb auf. Eine Besonderheit war, dass auch die 500 Meilen von Indianapolis zur Weltmeisterschaft gehörten. Dort galten völlig andere Regeln. Denn dort durften auch Rennwagen fahren, die nicht auf den Regeln der Formel 1 basierten. Abgesehen von Indianapolis dominierte Alfa Romeo in den ersten beiden Jahren fast nach Belieben die Szene. Erst Mitte 1951 gewann mit Ferrari auch ein anderes Fabrikat einen WM-Lauf. Trotzdem zog sich Alfa Romeo Ende 1951 aus Kostengründen aus der Formel 1 zurück.
Mangels genügend passender Fahrzeuge schrieb die CSI daher kurzfristig die Fahrer-Weltmeisterschaft der Jahre 1952 und 1953 für die schwächeren Fahrzeuge der Formel 2 aus. So rettete sie ihre junge Weltmeisterschaft vor dem Aus. Gleichzeitig definierte die Sportkommission neue und kostengünstigere Bestimmungen für die Formel 1, die 1954 in Kraft traten. Sie erlaubten Saugmotoren bis zu 2,5 Litern oder aufgeladene Motoren bis 750 cm³ Hubraum. Die neuen Regeln von 1954 für die Motoren der Formel 1 lockten auch Mercedes-Benz in den Grand-Prix-Sport zurück.
Neue Motorenregeln holten Mercedes-Benz in die Formel 1
Schon vor dem Zweiten Weltkrieg waren die Stuttgarter im Grand-Prix-Sport eine Macht. Ihr Mercedes-Benz W 165 von 1939 hätte perfekt zu den ersten Regeln für die Motoren der Formel 1 gepasst. Doch Deutschland war vom internationalen Sportgeschehen zunächst ausgeschlossen. Bei Mercedes-Benz war zudem zunächst der Wiederaufbau wichtig. Trotzdem rannten die Vorkriegsrennwagen aus Stuttgart auch nach dem Krieg vereinzelt bei Rennen der „Formel Libre“. Als „Formel Libre“ bezeichnete der Weltverband Rennen, die ohne Bezug auf die Regeln der internationalen Grand-Prix-Klasse stattfanden.

Doch 1954 gab es kein Halten mehr. Die Stuttgarter stiegen mit einem Paukenschlag in Reims in die Formel 1 ein. Schon beim ersten Rennen gab es einen Doppelsieg. Der Mercedes-Benz W 196 war das beste Auto und hatte den besten Motor der Formel 1. Die Stuttgarter gewannen mit Juan Manuel Fangio 1954 und 1955 den WM-Titel. Doch dann entschied sich Mercedes nach der Katastrophe von Le Mans, dem Motorsport am Ende des Jahres 1955 den Rücken zu kehren. Wobei es bis heute Stimmen gibt, dass der Ausstieg schon zuvor feststand.
Revolution durch Mittelmotor, Aerodynamik und Ground-Effekt
Der typische Formel-1-Bolide der 1950er-Jahre war ein Frontmotorfahrzeug. Erst 1958 gewann Stirling Moss mit einem Mittelmotor-Rennwagen von Cooper den Großen Preis von Argentinien. Ein Jahr später fuhr Jack Brabham im kleinen Cooper mit einem Motor von Coventry Climax zum WM-Titel. Nun stiegen alle Konstrukteure auf das schon von Ferdinand Porsche bei seinen Auto-Union-Rennwagen genutzte Prinzip des Mittelmotors um. Dieser Systemwechsel gilt bis heute. Die Ingenieure platzieren heute wie damals den Motor eines Formel-1-Rennwagens zwischen den Achsen und setzen den Piloten davor.
Wann waren welche Motoren in der Formel 1 gestattet?
Weniger konstant verhielt sich die Formel 1 bei der Frage der Motorisierung. Immer wieder veränderten die Regelhüter der Formel-1-Weltmeisterschaft die Regeln und damit die Aufgabenstellung für die Entwickler:
| Jahre | Motorenvorgaben | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1947–1953 | Kompressor-Rennwagen bis 1,5 Liter Hubraum, Saugmotoren bis 4,5 Liter Hubraum | Es dominierten aufgeladene Motoren mit bis zu 425 PS. 1952 und 1953 fuhr die Automobil-Weltmeisterschaft nach den Regeln der Formel 2 mit maximal zwei Liter großen Motoren. Formal blieb die Formel 1 aber bestehen. Die CSI schrieb jedoch die Automobil-Weltmeisterschaft für Formel-2-Fahrzeuge aus. |
| 1954–1960 | Saugmotoren bis 2,5 Liter Hubraum oder aufgeladene Motoren bis 750 cm³ | Anders als in der Ursprungsformel versuchte sich kein namhafter Konstrukteur an einem Kompressormotor. Die Maximalleistung der Saugmotoren lag am Ende bei rund 300 PS. |
| 1961–1965 | Saugmotoren bis 1,5 Liter Hubraum | Das entsprach den Formel-2-Regeln von 1957 – mit dem großen Unterschied, dass in der Formel 1 echte Rennmotoren eingesetzt werden konnten und es keine Begrenzung auf sechs Zylinder gab. In der Formel 2 gab es einen (entfernten) Serienbezug. Die Rennmotoren der Formel 1 leisteten am Ende rund 230 PS. |
| 1966–1985 | Saugmotoren bis 3,0 Liter Hubraum und aufgeladene Motoren bis 1,5 Liter Hubraum | Die Leistung der Saugmotoren stieg von etwas mehr als 400 PS auf etwas mehr als 500 PS. 1977 brachte Renault das erste Turbo-Triebwerk in die Formel 1. Zunächst belächelt, gewann Renault 1979 erstmals einen Grand Prix. Das überzeugte weitere Teams vom Turbo. |
| 1986 | Aufgeladene Motoren bis 1,5 Liter Hubraum | Pro Rennen durften die Fahrzeuge maximal 195 Liter Kraftstoff nutzen. Nachtanken war nicht gestattet. Im Training leisteten die Turbomotoren bis zu 1.350 PS. |
| 1987–1988 | Aufgeladene Motoren bis 1,5 Liter Hubraum und Saugmotoren bis 3,5 Liter Hubraum | Der Ladedruck der Turbomotoren wurde 1987 auf 4,0 bar (rund 900 PS) begrenzt. 1988 waren nur noch 2,5 bar Ladedruck (rund 750 PS) gestattet. Gleichzeitig sank die erlaubte Kraftstoffmenge der Turbos von 195 auf 150 Liter pro Rennen. Die neuen Saugmotoren leisteten bis zu 575 PS. |
| 1989–1994 | Saugmotoren bis 3,5 Liter Hubraum und maximal 12 Zylinder | Im Laufe der Jahre legten die Motoren stark an Leistung zu. Am Ende verfügten die 3,5 Liter großen Saugmotoren über bis zu 820 PS. |
| 1995–1999 | Saugmotoren bis 3,0 Liter Hubraum und maximal 12 Zylinder | Eingeführt, um die Leistung zu begrenzen, legten auch die neuen Drei-Liter-Motoren im Laufe der Jahre wieder an Leistung zu. Am Ende fuhren die Teams mit bis zu 950 PS. |
| 2000–2005 | Saugmotoren bis 3,0 Liter Hubraum und maximal 10 Zylinder | Auch die Begrenzung auf zehn Zylinder verhinderte nicht, dass die Leistung weiter zunahm. Die Motorenbauer erhöhten die Drehzahlen und fanden so schließlich bis zu 970 PS Leistung. |
| 2006–2008 | Saugmotoren bis 2,4 Liter Hubraum und maximal 8 Zylinder | Die Beschränkung des Hubraums ließ die Leistung wieder sinken. Doch bis 2008 fanden die Hersteller wieder Leistung. Am Ende wurden den Verbrennungsmotoren mehr als 800 PS zugeschrieben. |
| 2009–2013 | Saugmotoren bis 2,4 Liter Hubraum, maximal 8 Zylinder und ein elektrisches Energierückgewinnungssystem (maximal 82 PS Zusatzleistung für bis zu 6,6 Sekunden) | 2009 fuhren nur vier Teams mit einem KERS, 2010 verzichteten alle Teams darauf. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Kreis der KERS-Teams schrittweise. Erst 2013 fuhren alle Teams mit KERS. Zum Einsatz kam eine elektromotorische Bremse, die beim Bremsen die Batterie lud. |
| 2014–2025 | Hybridantrieb mit V6-Turbo-Motoren (1,6 Liter Hubraum und 90° Zylinderbankwinkel) | Zur Energierückgewinnung verfügten die Antriebsaggregate über zwei Systeme. Neben der bisherigen kinetischen Energierückgewinnung (MGU-K) wurde auch die Abwärme des Motors (MGU-H) über den Turbolader genutzt. Die Piloten konnten bis zu 163 PS für etwa 33 Sekunden pro Runde nutzen. Die Verbrennungsmotoren durften maximal 550 kW leisten. |
| ab 2026 | Hybridantrieb mit 400 kW aus den V6-Turbo-Aggregaten und 350 kW Elektroantrieb | Die MGU-H entfällt. Befindet sich ein Auto in einem bestimmten Abstand zum Vordermann, darf es zusätzliche Batterieleistung abrufen („Override-Modus“). |
Die Gründe dafür, die Motoren der Formel 1 zu wechseln, waren unterschiedlich. In den 1950er-Jahren drohten der Königsklasse die Teilnehmer auszugehen. Neue Regeln für die Motoren der Formel 1 sollten vor allem neue Teilnehmer anlocken. Doch schon 1961 standen Sicherheitsaspekte im Vordergrund, als der Hubraum der Motoren der Formel 1 dramatisch reduziert wurde. Fünf Jahre später folgte die Kehrtwende dann wohl eher aus Marketinggründen. In den USA schickten sich die Formel-Serien des USAC an, schneller als die Formel 1 zu sein.
Beim Verbot der Turbomotoren Ende der 1980er-Jahre ging es darum, die Kosten für die Motoren der Formel 1 zu senken. Denn diese waren – für damalige Verhältnisse – völlig aus dem Ruder gelaufen. Die Reduzierung des Hubraums (1995, 2006) und das Verbot der Zwölfzylinder (2000) sollten die Rennwagen bremsen. Damit stand wieder die Sicherheit im Vordergrund. Bei der Wiedereinführung der Turbomotoren ab 2014 stand dagegen das Energiesparen im Mittelpunkt. Mit der vorgeschriebenen Hybridtechnik gibt die Formel 1 ihren Motoren einen grünen Anstrich.
Auch das Mindestgewicht der Formel 1 änderte sich regelmäßig!
Neben den Regeln für die Motoren änderten die Regelhüter auch die Anforderungen an das Mindestgewicht der Formel 1 regelmäßig. Das geschah in der Regel, um die Sicherheit der Boliden zu erhöhen. Denn zusätzliche Sicherheitsstrukturen und robustere Fahrzeuge verbessern den Schutz der Fahrer. Bei der Anpassung der Gewichte gab es teilweise erstaunlich kleine Sprünge. So legte das Mindestgewicht mitunter nur um zwei oder drei Kilogramm zu. In diesen Fällen sollte das höhere Mindestgewicht verhindern, dass vorgeschriebene neue Teile die Teams veranlassen, ihre Autos an anderer Stelle zu erleichtern.
- 1950 bis 1960 gab es in der Formel 1 kein vorgeschriebenes Mindestgewicht. Das Gewicht war freigestellt, wie es in den damaligen Regelbüchern hieß.
- 1961 bis 1965 galt ein Mindestgewicht von 450 Kilogramm, um den Leichtbau der Teams zu begrenzen. Zudem war erstmals ein Überrollbügel vorgeschrieben.
- 1966 bis 1968 galt nach der Einführung der neuen drei Liter großen Motoren ein Mindestgewicht von 500 Kilogramm. Die Idee war, dass das vorgeschriebene Mehrgewicht die größeren Motoren ausglich. Es sollte möglich sein, mit modifizierten Vorjahresfahrzeugen anzutreten.
- 1969 bis 1971 stieg das Mindestgewicht der Formel 1 auf 530 Kilogramm.
- 1972 stieg das Mindestgewicht auf 550 Kilogramm.
- 1973 bis 1980 lag das Mindestgewicht der Formel 1 bei 575 Kilogramm.
- 1981 mussten die Autos 585 Kilogramm wiegen.
- 1982 sank das Mindestgewicht auf 580 Kilogramm.
- 1983 bis 1986 sank das Mindestgewicht mit dem Verbot der Schürzen weiter auf 540 Kilogramm.
- 1987 bis 1993 mussten die Boliden der Formel 1 nur noch 500 Kilogramm wiegen.
- 1994 stieg das Mindestgewicht auf 515 Kilogramm.
- 1995 bis 2008 mussten die Rennwagen der Königsklasse mindestens 595 Kilogramm auf die Waage bringen.
- 2009 waren 605 Kilogramm vorgeschrieben.
- 2010 packten die Regelhüter nochmals 15 Kilogramm drauf und schrieben ein Mindestgewicht von 620 Kilogramm vor.
- 2011 und 2012 fuhr die Formel 1 mit mindestens 640 Kilogramm.
- 2013 waren 642 Kilogramm vorgeschrieben.
- 2014 stieg das Mindestgewicht mit der Einführung der neuen Turbo-Motoren auf 690 Kilogramm.
- 2015 und 2016 lag das Mindestgewicht mit 702 Kilogramm erstmals über 700 Kilogramm.
- 2017 galt ein Mindestgewicht von 728 Kilogramm.
- 2018 waren 734 Kilogramm vorgeschrieben.
- 2019 stieg das Mindestgewicht auf 743 Kilogramm.
- 2020 kamen nochmals drei Kilogramm dazu. Das Mindestgewicht der Formel 1 lag damit bei 746 Kilogramm.
- 2021 waren 752 Kilogramm vorgeschrieben.
- 2022 sprang das Mindestgewicht mit der Einführung neuer Autos auf 795 Kilogramm.
- 2023 und 2024 lag das Mindestgewicht der Formel 1 bei 798 Kilogramm.
- 2025 erhöhte die FIA das Mindestgewicht auf 800 Kilogramm. Grund war unter anderem die Anhebung des Mindestgewichts für den Fahrer von 80 auf 82 Kilogramm. Bei extremen Temperaturen konnte das Mindestgewicht wegen des vorgeschriebenen Fahrer-Kühlsystems auf 805 Kilogramm steigen.
- 2026 sank das Mindestgewicht mit den neuen Fahrzeugen auf 768 Kilogramm. Gleichzeitig wurden die Autos kürzer, schmaler und die Reifen schmaler ausgelegt. Ziel der neuen Regeln war es, die Formel-1-Boliden wieder leichter und agiler zu machen.
Mit dem Verständnis der Aerodynamik verloren die Motoren der Formel 1 an Bedeutung!
Ab 1968 entdeckten auch die Formel-1-Teams den Einfluss der Aerodynamik. Den Rennwagen wuchsen nach dem Vorbild der Sportwagen von Jim Hall mächtige Flügelwerke, um die Kurvengeschwindigkeiten zu erhöhen. Neun Jahre später zündete Lotus mit dem Lotus 78 die nächste Evolutionsstufe. Beim „Wing Car“ Lotus 78 verfügte der Unterboden des Fahrzeugs über ein Flügelprofil. Nach außen dichteten auf dem Boden schleifende Schürzen den Unterboden ab, um den vom Unterboden erzeugten Bodeneffekt (Ground Effect) zu verstärken.

Nach rund fünf Jahren verbot die FIA das System, weil unkontrolliert von der Seite einströmende Luft die Fahrzeuge regelmäßig abheben ließ. Trotzdem nimmt die Aerodynamik beim Bau der Formel-1-Rennwagen bis heute eine beherrschende Stellung ein. Ein Großteil der Entwicklungsarbeit der Teams findet in den Windkanälen sowie bei Strömungssimulationen (CFD) am Computer statt. Ein Trend, den Nick Wirth Anfang der 1990er-Jahre gegen erhebliche Widerstände mit seinen Konstruktionen für Andrea Moda und später Simtek in der Formel 1 etablierte.
Warum gibt es bei AutoNatives.de etwas über die Formel 1?
Die Duelle der Königsklasse begleiten mich seit Kindertagen. In den 1970er-Jahren verfolgte ich den Wettkampf zwischen Niki Lauda und James Hunt. Später faszinierte mich der Aufstieg von Williams, deren Rennwagen plötzlich aus dem Nichts der hinteren Startreihen an die Spitze des Feldes vordrangen. Interessiert und gebannt beobachtete ich, wie die Techniker in der Turbo-Ära aus Serienmotorblöcken mehr als 1.000 PS zauberten. Und ich freute mich, als sich deutsche Teams wie ATS, Zakspeed und Rial dem Wettbewerb stellten. Aber endgültig gefangen war ich, als ich Ayrton Senna fahren sah.
Historischer Motorsport
Ein Team für ein Jahr und für die Ewigkeit: Brawn GP in Goodwood
Rennsport-Geschichten
Allradantrieb auf der Rennstrecke? Gab es öfter als man zunächst denkt!
Rennsport-Geschichten
Wie das Concorde-Abkommen den FISA-FOCA-Krieg beendete
Rennsport-Geschichten
David Purley und der LEC CRP1 – Der Traum vom eigenen Grand Prix-Wagen
Rennsport-Geschichten
Gelbe Kanne, große Wirkung: Wie Renault die Formel 1 auflud (1977–1986)