Alfa Romeo in der Formel 1 – Privatfahrer und Versuche mit Cooper, McLaren und March
Nach dem Alfa Romeo in den Anfangstagen die Automobil-Weltmeisterschaft dominierte verließ der Autobauer die Königsklasse Ende 1951 überraschend. Das brachte fast die Weltmeisterschaft ins Wanken. Erst zehn Jahre später holten Privatfahrer das „Quadrifoglio Verde“ in die Formel 1 zurück. Davon inspiriert dachte auch das Werk wieder über ein Formel 1-Engagement nach. Doch ein Comeback mit Cooper zerschlug sich. Bei Einsätzen mit McLaren war Alfa Romeo nicht konkurrenzfähig. Und auch bei March sah es nur etwas besser aus.
Alfa Romeo in der Formel 1 – 1950/51 dominierten die Alfa Romeo Tipo 158 „Alfetta“
Das erste Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft gewann 1950 ein Alfa Romeo. Damit knüpfte der italienische Autobauer nahtlos an seine Sporterfolge der Vorkriegszeit an. Bis Ende 2023 standen – mit Unterbrechungen – immer wieder Rennwagen von Alfa Romeo in der Formel 1 am Start. Wir blicken in sechs Teilen auf die umfangreiche Geschichte von Alfa Romeo in der Formel 1 zurück. Im ersten Teil geht es um die Jahre 1950 und 1951 als Alfa Romeo die Formel 1 fast nach Belieben dominierte.
Zakspeed – als Niederzissen eine Rennsport-Metropole war
Zakspeed war von 1985 bis 1989 in der Formel 1 aktiv. Dabei trat das kleine Team aus Niederzissen in der Königsklasse mit einem eigenen Motor an. Das gab es damals sonst nur noch bei Ferrari und Renault.
Motorsport vor 40 Jahren: März 1984
Motorsport im März 1984: Wie die Formel 1 mit 220 Litern Benzin pro Auto und Rennen in die neue Saison startete!
Wie sich Hubert Hahne mit seinem March 701 in der Formel 1 blamierte!
Hubert Hahne war im Tourenwagen ein absoluter Star. Auch in der Formel 2 schlug sich der Rheinländer gut. Doch mit der Formel 1 sollte es nicht klappen.
Arrows A7 – der erste Turbo bei Arrows Grand Prix International
Mit dem Arrows A7 begann beim Formel 1-Team Arrows Grand Prix International 1984 die Turbo-Ära. Nur bei 14 WM-Läufen trat das Team mit dem Arrows A7 an. Dann löste bereits ein Nachfolger den ersten Turbo-Boliden des Teams aus Milton Keynes ab.
War Enzo Ferrari 1966 in Monaco?
Beim Stöbern in unserem Archiv fiel mir kürzlich ein Foto aus Monte Carlo in die Hände. Es entstand dort 1966 beim Großen Preis von Monaco. Am Rand des Bild stehen drei Männer. Ich frage mich, ob einer davon Enzo Ferrari sein könnte. Das wäre eine Überraschung. Denn zu den Mythen um den Italiener gehört, dass dieser sein Land ab 1957 nicht mehr verließ.
Motorsport vor 40 Jahren: Dezember 1983
Mit einem Sieg in Detroit reihte sich BMW in den Kreis der Grand Prix-Sieger ein.
1950 dominierte Alfa Romeo die Formel 1 nach Belieben!
Red Bull dominiert in diesem Jahr die Formel 1, gewann bisher mit einer Ausnahme alle Rennen. Das ist eine historische Leistung. Sie ist jedoch nicht ohne Vorbild. Denn die 1950 gegründete Automobil-Weltmeisterschaft begann bereits mit totaler Dominanz von Alfa Romeo. Der Mailänder Autobauer gewann damals mit einer Ausnahme alle Saisonrennen.
15. Oktober 1983: Nelson Piquet wird im Brabham BT52 BMW Formel 1-Weltmeister
BMW wurde 1983 als Motorpartner von Brabham Formel 1-Weltmeister. Grundlage des Erfolgs war ein Motor, den die Bayern ursprünglich schon 1961 zusammen mit der Neuen Klasse präsentierten.
Ligier JS5 – erster Formel 1 der Équipe Ligier
Fabian und ich sammeln Motorsport-Fotos. An unseren Herrenabenden wählen wir immer ein Bild aus, um diesem hier im Blog besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn wir es schaffen, stellen wir euch in Zukunft jede Woche ein Foto vor. Den Anfang macht der Ligier JS5 von 1976.
Motorsport vor 40 Jahren: Oktober 1983
Die Königsklasse des Motorsports begeisterte im Oktober 1983 ihre Fans mit einem dramatischen Finale.
13. September 1953 – Juan Manuel Fangio siegt für Maserati in Monza
Nach einem spannenden Dreikampf sicherte sich Juan Manuel Fangio beim Saison-Finale 1953 im Maserati A6GCM etwas überraschend den ersten Saisonsieg. Das Rennen am 13. September 1953 ging als grandioser Vierkampf, der sich erst in der letzten Kurve entschied, in die Geschichtsbücher ein.
Das kurze Formel 1-Abenteuer von Roger Penske!
1961 und 1962 trat Roger Penske als Fahrer selbst bei zwei Formel 1-Rennen an. Als Teamchef gewann der Amerikaner bis heute in jeder Serie, die sein Team bestritt. Dazu zählt, was heute oft vergessen wird, auch die Formel 1.
Motorsport vor 40 Jahren: September 1983
Zum Beginn des Herbstes eilt die Motorsport-Saison traditionell ihrem Ende entgegen. Das war im September 1983 nicht anders. Die Frage, ob sich erstmals ein Turbo-Fahrer die Krone des Automobilsports sichert, wirkte entschieden. Zu groß war inzwischen die Überlegenheit der Turbo-Motoren von Renault, Ferrari oder auch BMW. Doch offen war, wem die Ehre zukommen sollte, sich als erster Turbo-Treter zum König der Autofahrer zu krönen.
Motorsport vor 40 Jahren: August 1983 – Ein Meister und ein Comeback!
Nachdem im Vormonat bereits der DRM-Titel vergeben wurde, sicherte sich im August 1983 Jonathan Palmer den Titel des Formel 2-Europameisters. Denn nach dem Rennen in Zolder lag der Brite uneinholbar in Front. In anderen Meisterschaften blieb es weiter spannend.
Motorsport vor 40 Jahren: Juli 1983 – Hitze und Geschwindigkeit
Der Juli 1983 war heiß. Die Sportwagen-WM und die Rallye-WM war passend dazu in der Sommerpause. Doch die Formel 1, die IMSA und die DRM boten trotz der großen Hitze spannenden Motorsport.
„1983 British Grand Prix“ in Silverstone
Es gibt diese Momente, wo Du spontan alterst. Gerade, als ich bei Twitter über einen Tweet von Matt Bishop stolperte, war so ein Moment. Denn der britische F1-Kolumnist wies unter dem Hashtag OnThisDay mit einem Tweet auf den Sieg von Alain Prost beim 1983 British Grand Prix in Silverstone hin.
Motorsport vor 40 Jahren: Juni 1983 – „Nobody‘s perfect.“
Auch der Juni 1983 bot aufregenden Motorsport, war spektakulär und bot triumphale Momente. In Le Mans gab es ein Ergebnis für die Ewigkeit und in der Formel 1 zeigte der Cosworth noch einmal was in ihm steckt.
Porsche 3512 – Gescheitertes F1-Comeback
Anfang 1991 kehrte Porsche in die Formel 1 zurück. Doch beim Saisonauftakt in den Straßen von Phoenix in Arizona gelang nur einem von zwei Porsche-Piloten der Sprung ins Starterfeld. Nach nur sechs Rennen zog Porsche sich zurück. Im Rückblick stellt sich die Frage, warum der Porsche 3512 so gnadenlos scheiterte. Offenbar hatten die Zuffenhausener die Königsklasse unterschätzt.