Vom Crash-Test-Debakel zur Lachnummer: Die bizarre Odyssee des FIRST F189
Ein Crash-Test, der in einem Desaster endete, und ein Konstrukteur, der vor seinem eigenen Werk warnte. Der FIRST F189 sollte 1989 die Formel 1 erobern, scheiterte vordem ersten Start. Die bizarre Wiederauferstehung als Life L190 ein Jahr später machte den Flop schließlich perfekt.
Fred Opert: Weltmeister-Macher, der im Chaos von ATS verzweifelte
Ein altes Foto von Keke Rosberg führt uns auf die Spur eines vergessenen Motorsport-Visionärs. Von den Anfängen als Rennwagen-Händler bis zum bizarren Eklat in der Formel 1 und einer Tragödie zwischen Jetset und Rennpiste: Die Geschichte von Fred Opert ist die eines „Möglichmachers hinter einigen großen Karrieren.
Ein McLaren für einen Moment: Bruno Giacomelli 1978 in Zandvoort
Bruno Giacomelli im McLaren: 1977 und 1978 fuhr der Italiener sechs Grand Prix für das britische Team. Ein Blick auf einen frühen Moment seiner Formel-1-Karriere.
Ein Team für ein Jahr und für die Ewigkeit: Brawn GP in Goodwood
Manche Geschichten sind zu gut, um wahr zu sein. Brawn GP ist so eine. 2009 entstand aus einem Aus ein Weltmeisterteam. In Goodwood lebte dieses außergewöhnliche Kapitel der Motorsport-Geschichte wieder auf.
Vom Indy-Turbo zum F3000-Sauger – Honda-Judd-Connection
Die acht offenen Ansaugtrichter auf unseren heutigen Archivbild erzählen eine Geschichte, die genauso in Japan, wie in England oder den USA spielt. Denn obwohl 1986 „Honda“ auf dem Formel 3000-Motor stand, stammte dieser von John Judd aus Großbritannien und ging auf einen Motor zurück, den der Brite für die Indycars konstruierte.
Zeitkapsel: Die Steilkurven von Monza
Von Anfang an waren sie nur das Versprechen von Geschwindigkeit. Am Ende waren sie nur noch ein Risiko: die Steilkurven von Monza. Eine Reise durch Aufstieg, Höhepunkt und das leise Verschwinden eines der radikalsten Bauwerke der Rennsportgeschichte.
Lotus, Judd und fünf Ventile – die vergessene Tickford-Idee von 1989
Ein Foto eines Judd-Motors mit Tickford-Schriftzug führt zu einer fast vergessenen Formel-1-Episode. 1989 hoffte Lotus, mit einem Fünfventil-Zylinderkopf mehr Leistung aus dem Judd-V8 zu holen – doch nach zwei Tests war das Experiment schon wieder vorbei.
Allradantrieb auf der Rennstrecke? Gab es öfter als man zunächst denkt!
Bis in die 1970er-Jahre war die Welt der Allradantrieb-Fahrzeuge überschaubar. Sie bestand aus Geländewagen, Lastwagen und Trecker. Nur sie trieben vier oder sogar noch mehr Räder an. Denn sie einte, dass sie im Schlamm arbeiteten, auf Baustellen, auf Feldern oder im Wald. In der Welt der Automobile und auf der Rundstrecke spielte Allrad kaum eine Rolle.
Wie das Concorde-Abkommen den FISA-FOCA-Krieg beendete
Vieles, was heute in der Formel 1 der Standard ist, geht auf das Concorde-Abkommen zurück. Seit 1981 regelt es die Beziehungen zwischen der FIA als Sporthoheit, den Inhabern der kommerziellen Rechte und den Teams. Es hob erstmals die Teams auf eine Stufe mit den Veranstaltern.
Am 8. August 2026 feiert Brooklands 100 Jahre britischer Grand Prix
Brooklands ist ein historischer Ort. Hier entstand die erste speziell für den Motorsport konzipierte Anlage. Vollständig aus Beton gebaut, war Brooklands die erste permanente Rennstrecke mit überhöhten Kurven. So steht dieser Ort wie kaum ein anderer für den Ursprung des britischen Motorsports. Kein Wunder, dass hier 1926 der erste Grand Prix auf britischem Boden ausgetragen wurde.
David Purley und der LEC CRP1 – Der Traum vom eigenen Grand Prix-Wagen
Hinter dem Namen LEC steckt mehr als ein Exot im Grand Prix-Starterfeld der 1970er-Jahre. Pilot und Teameigner David Purley war Fallschirmjäger, Privatfahrer, Retter in höchster Not – und Überlebender eines der brutalsten Unfälle der Grand Prix-Geschichte. Sein LEC CRP1 entstand mit genauso viel Idealismus wie Mut.
Harald Ertl beim Race of Champions 1976
22 Startplätze, Milliardenbewertungen – die Formel 1 ist heute ein geschlossenes System. 1976 war das anders. Beim Race of Champions in Brands Hatch startete Harald Ertl im Hesketh gegen Ferrari und McLaren: In einem Rennen, das nicht einmal zur WM zählte. Unser Archivbild erzählt von einer offeneren, raueren Königsklasse und von einem Team, das bereits um sein Überleben kämpfte.
Gelbe Kanne, große Wirkung: Wie Renault die Formel 1 auflud (1977–1986)
Mit dem Wechsel zu Antriebseinheiten von Mercedes endet Renaults fast durchgehende 49-jährige Motoren-Kontinuität in der Formel 1. In dieser langen Zeit brachte Renault zunächst den Turbo in die Königsklasse und dominierte später zeitweise die Sauger-Ära. Wir blicken in einer dreiteiligen Serie in den nächsten Wochen auf Renaults Formel 1-Geschichte – zurück. Im ersten Teil geht es um Renaults langen Weg mit dem Turbo.
Vom Regen in Spa zur Millionenauktion: Der Benetton, mit dem alles begann
Anfang der 1990er-Jahre fehlten der Formel 1 in Deutschland die Helden. Dann kam Michael Schumacher – und mit ihm ein Benetton, der alles veränderte. Das Auto, mit dem Schumacher im Regen von Spa der erste Grand-Prix-Sieg gelang, wird nun erstmals öffentlich versteigert.
Zandvoort, 1976 – Schatten, Stil und ein stiller Held
Als ich dieses Foto sah, wusste ich sofort: Das ist einer dieser eingefrorenen Momente, die mehr erzählen als ganze Rennberichte. Zandvoort 1976 – Tom Pryce im Shadow. Ein Fahrer und sein Auto, eingefangen in einem Moment, der mehr erzählt als ganze Rennberichte. Beides Symbole für eine Zeit, in der Motorsport noch gefährlich ehrlich war.
Legendäre WM-Finale – und warum sich 2025 Geschichte wiederholen könnte!
Vier Grands Prix und zwei Sprints stehen noch aus – und plötzlich ist der Titelkampf der Formel-1-WM, der im Sommer schon entschieden schien, wieder offen. Max Verstappen konnte seinen Rückstand auf Lando Norris auf 36 Punkte verkürzen, auf Oscar Piastri fehlen ihm nur 35. Der Titelverteidiger fährt wieder auf gewohntem Niveau, während McLaren erstmals Nerven zeigt.
Abschied von Enzo Osella – Nachruf auf eine italienische Rennsport-Legende
Am 27. September 2025 verstarb Enzo Osella, der Gründer von Osella Corse, im Alter von 86 Jahren. Sein Lebenswerk prägte den italienischen Motorsport über fünf Jahrzehnte hinweg – von den ersten Rallyes und Bergrennen über die Formel 2 bis hin zur Formel 1.
Aus den „Nudeltöpfen“ in die Königsklasse – sieben nordamerikanische Wege
2026 darf Colton Herta endlich in der Formel 1 ran, wenn auch zunächst nur als Ersatzfahrer. Der Amerikaner war in den letzten Jahren mehrfach ein Kandidat für ein Cockpit in der Königsklasse. Doch erst bei Cadillac sollte es klappen. Sein Sprung aus dem US-Sport in die Formel 1 ist ungewöhnlich, aber nicht ganz ohne Vorbild. Wir blicken auf sieben Piloten, die einen ähnlichen Weg gingen.
Vom 312T zum SF-25: Ferrari feiert in Monza Laudas erste WM – und sich selbst
An diesem Wochenende tritt Ferrari beim Großen Preis von Italien in Monza mit einer Sonderlackierung an: Die SF-25 von Charles Leclerc und Carlos Sainz sind ähnlich lackiert wie die roten Boliden der Saison 1975. Damals fuhren Clay Regazzoni und Niki Lauda für die Scuderia, und Lauda krönte sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister.
Es passierte am 1. September 1985 – ich erfuhr von Bellofs Tod im Autoradio
Am 1. September 1985 starb Stefan Bellof. Ich erinnere mich gut, denn mein Motorsport-Interesse begann früh – und Bellof wurde schnell zu einem meiner Helden.