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Beiträge mit dem Stichwort: Formel 1

Life L190
15.05.2026

Vom Crash-Test-Debakel zur Lachnummer: Die bizarre Odyssee des FIRST F189

Ein Crash-Test, der in einem Desaster endete, und ein Konstrukteur, der vor seinem eigenen Werk warnte. Der FIRST F189 sollte 1989 die Formel 1 erobern, scheiterte vordem ersten Start. Die bizarre Wiederauferstehung als Life L190 ein Jahr später machte den Flop schließlich perfekt.

Fred Opert bei ATS
12.05.2026

Fred Opert: Weltmeister-Macher, der im Chaos von ATS verzweifelte

Ein altes Foto von Keke Rosberg führt uns auf die Spur eines vergessenen Motorsport-Visionärs. Von den Anfängen als Rennwagen-Händler bis zum bizarren Eklat in der Formel 1 und einer Tragödie zwischen Jetset und Rennpiste: Die Geschichte von Fred Opert ist die eines „Möglichmachers hinter einigen großen Karrieren.

Honda RA386E im Ralt RT20
20.04.2026

Vom Indy-Turbo zum F3000-Sauger – Honda-Judd-Connection

Die acht offenen Ansaugtrichter auf unseren heutigen Archivbild erzählen eine Geschichte, die genauso in Japan, wie in England oder den USA spielt. Denn obwohl 1986 „Honda“ auf dem Formel 3000-Motor stand, stammte dieser von John Judd aus Großbritannien und ging auf einen Motor zurück, den der Brite für die Indycars konstruierte.

Curva Nord in Monza
17.04.2026

Zeitkapsel: Die Steilkurven von Monza

Von Anfang an waren sie nur das Versprechen von Geschwindigkeit. Am Ende waren sie nur noch ein Risiko: die Steilkurven von Monza. Eine Reise durch Aufstieg, Höhepunkt und das leise Verschwinden eines der radikalsten Bauwerke der Rennsportgeschichte.

Jackie Stewart im Matra MS 84
20.03.2026

Allradantrieb auf der Rennstrecke? Gab es öfter als man zunächst denkt!

Bis in die 1970er-Jahre war die Welt der Allradantrieb-Fahrzeuge überschaubar. Sie bestand aus Geländewagen, Lastwagen und Trecker. Nur sie trieben vier oder sogar noch mehr Räder an. Denn sie einte, dass sie im Schlamm arbeiteten, auf Baustellen, auf Feldern oder im Wald. In der Welt der Automobile und auf der Rundstrecke spielte Allrad kaum eine Rolle.

Start zum Großen Preis von Frankreich 1979 auf dem Circuit de Dijon-Prenois
28.02.2026

Wie das Concorde-Abkommen den FISA-FOCA-Krieg beendete

Vieles, was heute in der Formel 1 der Standard ist, geht auf das Concorde-Abkommen zurück. Seit 1981 regelt es die Beziehungen zwischen der FIA als Sporthoheit, den Inhabern der kommerziellen Rechte und den Teams. Es hob erstmals die Teams auf eine Stufe mit den Veranstaltern.

Britischer Grand Prix 1926
27.02.2026

Am 8. August 2026 feiert Brooklands 100 Jahre britischer Grand Prix

Brooklands ist ein historischer Ort. Hier entstand die erste speziell für den Motorsport konzipierte Anlage. Vollständig aus Beton gebaut, war Brooklands die erste permanente Rennstrecke mit überhöhten Kurven. So steht dieser Ort wie kaum ein anderer für den Ursprung des britischen Motorsports. Kein Wunder, dass hier 1926 der erste Grand Prix auf britischem Boden ausgetragen wurde.

David Purley im LEC CRP1
21.02.2026

David Purley und der LEC CRP1 – Der Traum vom eigenen Grand Prix-Wagen

Hinter dem Namen LEC steckt mehr als ein Exot im Grand Prix-Starterfeld der 1970er-Jahre. Pilot und Teameigner David Purley war Fallschirmjäger, Privatfahrer, Retter in höchster Not – und Überlebender eines der brutalsten Unfälle der Grand Prix-Geschichte. Sein LEC CRP1 entstand mit genauso viel Idealismus wie Mut.

Harald Ertl im Hesketh 308B beim 1976 Race of Champions in Brands Hatch.
18.02.2026

Harald Ertl beim Race of Champions 1976

22 Startplätze, Milliardenbewertungen – die Formel 1 ist heute ein geschlossenes System. 1976 war das anders. Beim Race of Champions in Brands Hatch startete Harald Ertl im Hesketh gegen Ferrari und McLaren: In einem Rennen, das nicht einmal zur WM zählte. Unser Archivbild erzählt von einer offeneren, raueren Königsklasse und von einem Team, das bereits um sein Überleben kämpfte.

1979: Test des Renault RS 10 mit dem 1,5 Liter großen Turbomotor.
26.01.2026

Gelbe Kanne, große Wirkung: Wie Renault die Formel 1 auflud (1977–1986)

Mit dem Wechsel zu Antriebseinheiten von Mercedes endet Renaults fast durchgehende 49-jährige Motoren-Kontinuität in der Formel 1. In dieser langen Zeit brachte Renault zunächst den Turbo in die Königsklasse und dominierte später zeitweise die Sauger-Ära. Wir blicken in einer dreiteiligen Serie in den nächsten Wochen auf Renaults Formel 1-Geschichte – zurück. Im ersten Teil geht es um Renaults langen Weg mit dem Turbo.

Zandvoort 1976: Tom Pryce im Shadow
09.11.2025

Zandvoort, 1976 – Schatten, Stil und ein stiller Held

Als ich dieses Foto sah, wusste ich sofort: Das ist einer dieser eingefrorenen Momente, die mehr erzählen als ganze Rennberichte. Zandvoort 1976 – Tom Pryce im Shadow. Ein Fahrer und sein Auto, eingefangen in einem Moment, der mehr erzählt als ganze Rennberichte. Beides Symbole für eine Zeit, in der Motorsport noch gefährlich ehrlich war.

Niki Lauda im Brabham Alfa Romeo beim Großen Preis von Belgien 1977 in Zolder.
06.11.2025

Legendäre WM-Finale – und warum sich 2025 Geschichte wiederholen könnte!

Vier Grands Prix und zwei Sprints stehen noch aus – und plötzlich ist der Titelkampf der Formel-1-WM, der im Sommer schon entschieden schien, wieder offen. Max Verstappen konnte seinen Rückstand auf Lando Norris auf 36 Punkte verkürzen, auf Oscar Piastri fehlen ihm nur 35. Der Titelverteidiger fährt wieder auf gewohntem Niveau, während McLaren erstmals Nerven zeigt.

Mario Andretti im March 701 (Foto: Archiv AutoNatives.de)
13.09.2025

Aus den „Nudeltöpfen“ in die Königsklasse – sieben nordamerikanische Wege

2026 darf Colton Herta endlich in der Formel 1 ran, wenn auch zunächst nur als Ersatzfahrer. Der Amerikaner war in den letzten Jahren mehrfach ein Kandidat für ein Cockpit in der Königsklasse. Doch erst bei Cadillac sollte es klappen. Sein Sprung aus dem US-Sport in die Formel 1 ist ungewöhnlich, aber nicht ganz ohne Vorbild. Wir blicken auf sieben Piloten, die einen ähnlichen Weg gingen.

Niki Lauda, Ferrari 312T2
07.09.2025

Vom 312T zum SF-25: Ferrari feiert in Monza Laudas erste WM – und sich selbst

An diesem Wochenende tritt Ferrari beim Großen Preis von Italien in Monza mit einer Sonderlackierung an: Die SF-25 von Charles Leclerc und Carlos Sainz sind ähnlich lackiert wie die roten Boliden der Saison 1975. Damals fuhren Clay Regazzoni und Niki Lauda für die Scuderia, und Lauda krönte sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister.