Legendäre WM-Finale – und warum sich 2025 Geschichte wiederholen könnte!
Vier Grands Prix und zwei Sprints stehen noch aus – und plötzlich ist der Titelkampf der Formel-1-WM, der im Sommer schon entschieden schien, wieder offen. Max Verstappen konnte seinen Rückstand auf Lando Norris auf 36 Punkte verkürzen, auf Oscar Piastri fehlen ihm nur 35. Der Titelverteidiger fährt wieder auf gewohntem Niveau, während McLaren erstmals Nerven zeigt.
Abschied von Enzo Osella – Nachruf auf eine italienische Rennsport-Legende
Am 27. September 2025 verstarb Enzo Osella, der Gründer von Osella Corse, im Alter von 86 Jahren. Sein Lebenswerk prägte den italienischen Motorsport über fünf Jahrzehnte hinweg – von den ersten Rallyes und Bergrennen über die Formel 2 bis hin zur Formel 1.
Aus den „Nudeltöpfen“ in die Königsklasse – sieben nordamerikanische Wege
2026 darf Colton Herta endlich in der Formel 1 ran, wenn auch zunächst nur als Ersatzfahrer. Der Amerikaner war in den letzten Jahren mehrfach ein Kandidat für ein Cockpit in der Königsklasse. Doch erst bei Cadillac sollte es klappen. Sein Sprung aus dem US-Sport in die Formel 1 ist ungewöhnlich, aber nicht ganz ohne Vorbild. Wir blicken auf sieben Piloten, die einen ähnlichen Weg gingen.
Vom 312T zum SF-25: Ferrari feiert in Monza Laudas erste WM – und sich selbst
An diesem Wochenende tritt Ferrari beim Großen Preis von Italien in Monza mit einer Sonderlackierung an: Die SF-25 von Charles Leclerc und Carlos Sainz sind ähnlich lackiert wie die roten Boliden der Saison 1975. Damals fuhren Clay Regazzoni und Niki Lauda für die Scuderia, und Lauda krönte sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister.
Es passierte am 1. September 1985 – ich erfuhr von Bellofs Tod im Autoradio
Am 1. September 1985 starb Stefan Bellof. Ich erinnere mich gut, denn mein Motorsport-Interesse begann früh – und Bellof wurde schnell zu einem meiner Helden.
Ein Freitag in Spa: Ich wollte Autos sehen, sie boten Musik und einen Catwalk!
Formel 1 in Spa. Freitagstraining. Früher bedeutete das: ein ganzer Tag Motorsport mit Formel Ford, Tourenwagen und kreischenden Motoren. Heute? DJ-Sets, Papaya-Shirts und TikTok-taugliche Norris-Fans. Nach meinem gestrigen Besuch in Spa weiß ich: Ich bin nicht mehr Zielgruppe 14–49 und gehöre zur Generation „Motorsound ist Kultur“.
Kyalami, 1976 – MG, Mähne, Motorsportglanz und „Strietzel“
Fahrerparade in Kyalami, 1976: Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck lässt sich standesgemäß chauffieren – stilecht auf dem Heck eines MGB. Nur der Schriftzug auf der Tür sorgt für leichte Verwirrung: „Hans Stuck“? Ja, im Ausland war „Hans-Joachim“ wohl einfach zu lang.
Formel-1-Mythen zum Mitbieten: RM Sotheby’s versteigert Schumacher-Memorabilia
Jede Menge Motorsportgeschichte kommt unter den Hammer: Denn RM Sotheby’s versteigert Erinnerungsstücke von Michael Schumacher, Ayrton Senna und anderen Formel-1-Legenden – vom Monaco-Rennanzug bis zur eigens für Schumacher gebauten Honda.
Geoff Lees – Big in Japan!
In Europa ist Geoff Lees heute kaum mehr als eine Fußnote der Motorsportgeschichte. Einer von vielen, die es zwar in die Formel 1 schafften, dort aber kaum Spuren hinterließen. Doch wer Geoff Lees allein auf ein paar erfolglose Grand Prix reduziert, verpasst die eigentliche Geschichte: die eines britischen Rennfahrers, der sein Glück jenseits des Rampenlichts fand. In Japan gilt Lees heute als Legende.
March – Die Alleskönner für die Rennstrecke
Formel 1, Formel 2, Indy – Rennwagen von March traten überall da an, wo es um Tempo, Talent und Technik ging. Eine Geschichte über Visionäre, Vollgas, Überraschungen und leider auch verpasste Chancen.
Baird Griffon: Ein nordirisches Fabelwesen für die Formel 1 und die Formel 2
Unsere Bilddatenbank umfasst inzwischen mehr als 150.000 Aufnahmen. In diesem Bildermeer stieß ich plötzlich auf einen eigenwilligen Motor und den dazu gehörigen ebenso eigenwilligen Rennwagen. Der Name dieses Unikats: Baird Griffon. Meine Neugier war geweckt – und ich folgte seiner Spur zu einem kuriosen Rennwagen und einer tragischen Geschichte.
Wie die FISA der Langstrecke F1-Motoren verpasste!
Nach dem Turbo-Zeitalter der 1980er kehrte die Formel 1 ab 1989 zurück zu ihren Wurzeln – zumindest bei den Motoren und setzte auf 3,5 Liter große Sauger. Um mehr Hersteller von diesen Triebwerken zu überzeugen, sollten bald auch Sportwagen F1-Motoren nutzen. Die Idee ging auf, denn am Ende zog es mit Peugeot und Mercedes-Benz zwei Sportwagen-Hersteller in die Königsklasse.
Rennsieger und Titelträger der „Aurora AFX Formula 1 Championship“
Die „Aurora AFX Formula 1 Championship“ war eine britische Rennserie, die von 1978 bis 1983 ausgetragen wurde und als nationale Formel-1-Meisterschaft fungierte. Zugelassen waren Formel 1-Fahrzeuge, was kleineren Teams und Privatfahrern den Zugang zur Königsklasse ermöglichte.
Varianten des Ford Cosworth: Vom DFV über DFW und DFX bis zum DRZ
1967 stellte Ford mit dem Cosworth DFV einen der besten Rennmotoren aller Zeiten vor. Bis 1990 blieb das Triebwerk in der Formel 1 vertreten, gewann insgesamt 155 Läufe der Formel-1-Weltmeisterschft. Dazu kamen Siege in Indianapolis und in Le Mans. Wir stellen Euch alle Varianten des „Cossis“ vor.
Jackie Stewart, sein Tyrrell 006 und ein besonderes Lebenszeichen
In Bahrain holte Jackie Stewart seinem legendären Tyrrell 006 auf die Strecke zurück – für den guten Zweck. Der Moment wurde besonders bewegend, da der Schotte einen auch von Michael Schumacher signierten Helm trug. Für uns war der Auftritt Anlass, um uns den Tyrrell 006 genau anzusehen.
Wenn das falsche Auto die Karriere zerstört!
Das falsche Auto zerstört die Karriere. Dieser Satz gehört praktisch seit dem Beginn der Formel 1-Weltmeisterschaft zu den informellen Regeln des Motorsports. Aktuell könnte dieses Schicksal Liam Lawson ereilen. Der Neuseeländer wäre nicht der erste Pilot, dem das passiert. Zehn Piloten fielen uns sofort ein, die im falschen Auto saßen und damit ihre Karriere in der Königsklasse zerstörten.
RIP: Eddie Jordan
Eddie Jordan war ein Unikat im Motorsport – ein Schlitzohr, ein Geschäftsmann, ein Teamchef mit Leidenschaft. Nun ist der charismatische Ire verstorben. Sein Vermächtnis? Ein Team, das in der Formel 1 Geschichte schrieb – und eine Anekdote, die perfekt zeigt, wie clever (und schelmisch) Jordan war.
Von Null auf Zukunft: Der McLaren MP4/1 definierte eine neue Ära!
Der McLaren MP4/1 war 1981 das erste Formel-1-Auto mit einem Kohlefaser-Monocoque und revolutionierte den Motorsport. Dank seiner Leichtbauweise und Stabilität setzte sich die Technologie schnell durch. McLaren übertrug das Konzept später auf Straßenfahrzeuge und prägte damit die Supersportwagen-Welt.
Cadillac: Von „Le Monstre“ über die ALMS und IMSA in die Formel 1
Cadillac – das klingt für viele nach wuchtigen US-Luxusautos, die wenig mit Rennsport zu tun haben. Doch die Marke hat eine überraschend umfangreiche Rennsportgeschichte. Sie reicht von legendären Einsätzen in Le Mans bis hin zu Erfolgen in der IMSA-Serie.
Ligier JS23 – Neustart ohne Fortune
Ab und an werfen wir einen Blick in unser Archiv und wählen eines der dort vorhandenen Bilder aus. Dabei bemühen wir uns, Bilder zu finden, die nicht alltäglich sind. Das Bild dieser beiden Ligier JS23 gehört dazu.