Wie Sōichirō Honda auf dem Rhein seine Autos präsentierte …
Schon mit seinem ersten Auto wagte Sōichirō Honda den Schritt nach Europa. Am 29. August 1963 stellte der Firmenchef den Sportwagen S500 auf einem Rheindampfer bei Koblenz der Öffentlichkeit vor. Es war der Startschuss des Autobauers in Deutschland, obwohl Honda noch mehr als drei Jahre wartete, um tatsächlich in Deutschland Autos zu verkaufen. Trotzdem war der vom S500 abgeleitete Honda S800 beim Debüt 1966/67 das erste japanische Auto in Deutschland.
CITROËN MEP X2 & CITROËN MEP X27 – Formule Bleue
Vor ein paar Jahren hatte ich die Gelegenheit, ausführlich im Conservatoire von Citroën zu stöbern. Dabei stieß ich mit dem CITROËN MEP X27 auch auf einen kleinen Formel-Rennwagen. Ich schoss ein paar Fotos, postete diese bei Instagram und vergaß den Rennwagen der Formule Bleue wieder. Doch kürzlich erwarb ich einige Negative bei einer Auktion. In dem Konvolut war auch eine Rennszene dabei, die den CITROËN MEP X27 in Aktion zeigt. Da wusste ich, dass ich mich mal mit der Formule Bleue beschäftigen muss.
VW EA 128 – der große Volkswagen von 1963
Wer den Prototyp VW EA 128 heute in der Sammlung der Stiftung AutoMuseum Volkswagen trifft, der sieht ein Auto, das auf dem Stand der frühen 1960er Jahre serienreif wirkt. Doch das Fahrzeug der Oberklasse fand nie den Weg auf unsere Straßen. Wir fragen uns, was damals gegen eine Realisierung sprach.
Projekt H von Renault und Peugeot – die nicht realisierte V8-Limousine für den Élysée-Palast.
Im Projekt H von Renault und Peugeot entstand 1967/68 der Prototyp einer repräsentativen Oberklasse-Limousine. Denn das Staatsunternehmen Renault wollte endlich den Élysée-Palast beliefern. Doch dazu kam es nicht. Trotzdem sind die Geschichte der Prototype H genannten Studie und der Zusammenarbeit von Renault und Peugeot ziemlich interessant.
Endlich in meiner Sammlung: Ein Foto vom Einsatz des Rover-B.R.M. in Le Mans
Ich suchte lange nach einem Foto des Rover-B.R.M., der 1965 in Le Mans antrat. Jetzt konnte ich endlich meine Sammlung vervollständigen.
Gyro-X – wenn ein Auto nur zwei Räder zum Fahren benötigt
Am Concorso D`Eleganza Villa D`Este nahm vor 14 Tagen der Prototyp Gyro-X teil. Das ungewöhnliche Fahrzeug der ehemaligen Gyrocar Company sieht zwar oberflächlich wie ein klassisches Auto aus. Doch es rollt wie ein Motorrad auf zwei hintereinander angebrachten Rädern. Das machte mich neugierig, was hinter diesem Fahrzeug steckt.
Schon 1969 fuhr BMW in der Tourenwagen-EM mit einem Turbo
Die DTM wechselt 2019 zum Turbo. Für BMW ist dieser Schritt eine Rückkehr. Denn bereits 50 Jahre vorher traten die Bayern in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit dem BMW 2002 TI Turbo an.
Mindeststückzahlen für Tourenwagen und Sportwagen von 1950 bis 1982 – Motorsport-Homologation im Wandel der Zeit
Die Regeln des Motorsports unterliegen einem stetigen Wandel. Besonders bei den Tourenwagen und GT-Fahrzeugen gab es immer wieder Änderungen. Wie entwickelten sich eigentlich die Mindeststückzahlen für Tourenwagen, GT-Fahrzeugen und Sportwagen im Laufe der Zeit?
Lenham GT – ungewöhnliche Rennwagen, Teil 5
Beim Stöbern habe ich (mal wieder) Fotos eines ungewöhnlichen Rennwagens gefunden. Ich war irritiert, weil ich das Auto zunächst gar nicht einordnen könnte. Ich ging der Sache nach und stieß auf die spannende Geschichte des Lenham GT.
Carspotting: Lancia Flaminia als Fotoschatz auf der Festplatte
Jeder Oldtimer-Freund kennt das: Ihr fotografiert ein Auto und anschließend „verstaubt“ dessen Bild im digitalen Bildarchiv – wie mein Foto von dieser wunderbaren Lancia Flaminia Berlina.
Comotor – Wankel Joint-Venture von NSU und Citroën
Im April 1967 gründen NSU und Citroën die Aktiengesellschaft Comotor. Sie hat ihren Geschäftssitz in Luxembourg. Das neue Unternehmen, an dem beide Autobauer zu gleichen Teilen beteiligt sind, soll im Saarland Wankelmotoren bauen.
Iso Rivolta 300 – ungewöhnlicher Rennwagen aus Italien
Vor ein paar Tagen fragte mich jemand, nach den ungewöhnlichsten Autos, die ich bisher auf der Rennstrecke gesehen habe. Der Iso Rivolta 300, den ich vor ein paar Jahren beim AvD Oldtimer Grand Prix am Nürburgring fahren sah, gehört mit Sicherheit dazu.
Formel 1-Motoren von Coventry Climax: Mit der Feuerwehr-Pumpe zur Formel 1 Weltmeisterschaft
Auf dem Entwicklungsplan der Entwickler der Motorenfirma Coventry Climax stand 1950 ein Vierzylinder-Motor für die Pumpe einer Tragkraftspritze. Diese Pumpen tragen Feuerwehr-Leute beim Einsatz von der Feuerwehr mit Muskelkraft zu einer Wasserstelle. Um Gewicht zu sparen, entstand daher bei Coventry Climax ein Pumpenmotor aus Aluminium. Diese Motor stieg nebenbei zu einem der erfolgreichsten Rennmotoren der 1950er und 1960er-Jahre auf.
Legenden der Formel 1: Graham Hill
Graham Hill fuhr 176 Grand Prix, gewann fünfmal den Grand Prix von Monaco und sicherte sich zwei Weltmeister-Titel. Das nötigt bis heute jedem Fan des Motorsports Respekt ab. Wer hätte da gedacht, dass Hill erst mit 24 Jahren die Prüfung für den Führerschein ablegte!