Rennsieger und Titelträger der „SCCA Formula 5000 Championship“
Der SCCA ärgerte sich über die dünnen Starterfelder seiner Top-Kategorie „Formel A“ mit Formel 1-Motoren. So entstand die Idee, in die Monoposto amerikanische V8-Motoren mit bis zu fünf Liter Hubraum einzubauen. Die Idee der „Formel 5000” fand bald weltweit Nachahmer.
Rennsieger und Titelträger der „SCCA Formula Super Vee“
Die „SCCA Formula Super Vee“ lief über zwanzig Saisons, größtenteils unter dem Dach des Sports Car Club of America (SCCA). Sie entstand 1969 als Aufstiegsmöglichkeit für die Piloten der „Formula Vee“. Statt auf den Motor des Käfers, den die „Formula Vee“ nutzte, kam in der „Super Vee” der luftgekühlte Boxermotor aus dem VW Typ 4 zum Einsatz.
Rennsieger und Titelträger der „Superleague Formula (2008 - 2011)“
Die Superleague Formula war eine ungewöhnliche Monoposto-Rennserie. Denn sie kombinierte von 2008 bis 2011 Motorsport mit Fußball. Die Teams traten im Namen großer Fußballvereine wie AC Milan, Olympiakos Piräus, Flamengo oder Borussia Dortmund an.
Rennsieger und Titelträger der „Tasman-Serie“ (1964-1975)
Mit Starts in der „Tasman-Serie” überbrückten ab 1964 viele europäische Stars den Winter. Denn die Saison in Neuseeland und Australien startete im Januar und war spätestens Anfang März zu Ende. Da die Profis in dieser Zeit in Europa kein Geld verdienen konnten, folgten sie dem Ruf ans andere Ende der Welt für ein paar Jahre gern.
Rennsieger und Titelträger der „Tourenwagen-Europameisterschaft (1963 - 1988)“
Sie war die Idee eines ADAC-Funktionäres aus dem Saarland. 1963 feierte sie auf dem Nürburgring ihr Debüt. Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren zogen ihren Rennen zeitweise große Zuschauermassen an. Trotzdem war 1988 Schluß. Die Kosten waren der „Tourenwagen-Europameisterschaft“ davongelaufen.
Rennsieger und Titelträger der „V8Star (2001 - 2003)“
Die V8STAR war Anfang der 2000er-Jahre ein kraftvoller Außenseiter im deutschen Motorsport: Silhouetten-Tourenwagen mit über 500 PS, donnerndem V8-Sound und spektakulärem Racing. Zwischen 2001 und 2003 bot die Serie packende Duelle – mit identischer Technik unter Großserienkarosserien und bekannten Fahrern am Steuer. Kurzlebig, lautstark und einzigartig.
Rennsieger und Titelträger im „Super-Tourenwagen-Cup“ (1994-1999)
Mit dem Super-Tourenwagen-Cup holte der ADAC von 1994 bis 1999 die Klasse 2-Tourenwagen nach Deutschland. Zumindest in den ersten Jahren spielte die STW jedoch hinter der DTM auf deutschen Rennstrecken nur die zweite Geige.