Enttäuschungen des Autojahrs 2014: Porsche Macan, VW e-Golf und Mercedes-Benz GLE Coupé
Der anstehende Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, um auf das Autojahr 2014 zurückzublicken. Stammleser wissen, die Auto-Natives verstehen sich nicht als Claqueure oder Jubelperser. Wir schreiben auch über Dinge, die uns nicht gefallen. Der vorletzte Tag des Jahres gehört daher den Enttäuschungen des Autojahrs 2014. Silvester folgen dann die positiven Eindrücke.
Marco Reus fährt jahrelang ohne Führerschein und bekommt beim Urteil einen Promibonus
Marco Reus gilt als Autofan. Der Nationalspieler geht im Rahmen seines Werbevertrags für Hot Wheels gern auch mit dem Rennwagen auf die Strecke. Werbepartner Opel benannte ein Sondermodell des Opel Adam nach dem Fußball-Profi von Borussia Dortmund. Dabei hat Marco Reus gar keinen Führerschein. Reus habe sich zwar mal in einer Fahrschule angemeldet, jedoch nie die Prüfung abgelegt, heißt es.
Meine drei persönlichen Autofavoriten 2014
Ich opfere viel von meinem Urlaub, um für dieses Auto-Blog schreiben zu können. Ab und an fragen mich Kollegen in der Firma, was ich von dem einen oder dem anderen Auto halte. Gerade in diesen Tagen werde ich oft gefragt, was meine Auto-Favoriten des Jahres 2014 sind. Bei der Antwort will ich nicht jammern. Denn das Leben als Autoblogger hat zweifelsfrei angenehme Seiten. Schließlich war ich in diesem Jahr mit rund 60 unterschiedlichen Automodellen unterwegs.
It’s All Over Now – Opel Bochum baut keine Autos mehr
Ich bin Mitte der 1990er-Jahre aus dem hohen Norden ins Ruhrgebiet gezogen. Mit Opel hatte ich zuvor nicht viel am Hut. Mein Opa, der meine Autoleidenschaft ganz wesentlich prägte, ist ein Sternenjünger. Schon als ich noch im Tretauto durch den Garten rollte, „warnte“ er mich vor Opel und predigte die Zuverlässigkeit und Überlegenheit der Sterne aus Stuttgart.
Nürburgring-Fans sind nur eine laute und extrem thematisch eingeschränkte Minderheit?
Nein? Die SPD schon! Denn sie haben richtig gelesen. Für den SPD-Kreisverband Westerwald sind die Menschen, die gestern in Mainz erneut ihr Demonstrationsrecht nutzten, nur eine „laute und extrem thematisch eingeschränkte Minderheit“. Stattdessen wolle man in der SPD lieber die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Themen lenken.
Tanzende Seezunge mit fadem Beigeschmack – oder was der Spiegel von Bloggern denkt
Das Verhältnis zwischen Journalisten und Bloggern ist oftmals etwas verklemmt. Da gibt es überhebliche Blogger, die sich als Teil der Avantgarde verstehen. Und es gibt Journalisten deren Abneigung gegen die „Hobbyschreiber“ offensichtlich ist. Manchmal schaffen sie es damit sogar in ihre Blätter. Aktuell nimmt sich Der Spiegel (45/2014, Seite 51) unter der Überschrift „Tanzende Seezunge“ Food-Blooger vor.
Autonomes Fahren? Ich will das nicht!
Audi stellte in der vergangenen Woche einen fahrerlos fahrenden Audi RS 7 concept vor. Bobby, so der Spitzname des Prototypen, braucht keinen Fahrer. Denn der Computer übernimmt das Steuern.
Gedanken zum Unfall von Jules Bianchi in Suzuka
Eigentlich wollte ich mich in diesem Wochenrückblick mit der Automesse „Le Mondial De L’Automobile 2014“ in Paris beschäftigen. Doch nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi in Suzuka veränderte sich der Fokus. Denn der schreckliche Unfall rief in Erinnerung, totale Sicherheit gibt es im Motorsport nicht. Während der Franzose im Krankenhaus um sein Leben kämpft, beginnt die Fehlersuche. Warum konnte es zu dem Unfall kommen?
Scheiden tut weh – oder wie ich meinen Audi A3 nach 14 Jahren verkaufte
Wer wirklich über Autos bloggt, der erzählt auch persönliche Geschichten. Der Abschied von meinem Audi A3 gehört in diese Kategorie. Denn nicht nur mehr 300.000 Kilometer verbinden uns, sondern auch viele Erinnerungen. Schließlich sind 14 Jahre eine lange Zeit. Dazu kommt noch der Ärger, dass ich den Audi eigentlich gar nicht verkaufen wollte. Doch die Einführung der Feinstaubplaketten führte jetzt zur Trennung. Der Verkauf meines Autos fühlt sich wie eine Enteignung an.
Die Sache mit den Namen – wieso heißt ein Dreirad Can-Am Spyder?
1973 entdeckte ich im Garten meiner Großeltern gerade die Faszination der eigenen Mobilität. Das Tretauto, das ich dabei nutzte, setzte dem Vortrieb natürliche Grenzen. Etwa zeitgleich erlebte der Motorsport in der nordamerikanischen CanAm-Serie die stärksten Rennwagen aller Zeiten. Um so mehr verstört, dass mit dem Dreirad Can-Am Spyder heute eines der hässlichsten Gefährte, die auf unsere Straßen dürfen, den Namen dieser Rennserie trägt.