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Jaguar

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Jaguar wurde 1922 gegründet und produzierte zunächst Motorrad-Seitenwagen. Später stieg das Unternehmen in die Herstellung von Luxusautos ein und brachte 1935 den legendären SS Jaguar auf den Markt. In den folgenden Jahrzehnten wurden zahlreiche ikonische Modelle wie der XK120, der E-Type und der XJ entwickelt. Heute ist Jaguar Teil des Tata-Konzerns und produziert eine breite Palette von Premium-Fahrzeugen, darunter Limousinen, Crossover-SUVs und Sportwagen.

1988 stellte Jaguar auf der British International Motor Show in Birmingham die Konzeptstudie eines Supersportwagens aus. Der Jaguar XJ220 folgte dem von Ferrari 288 GTO, Ferrari F40 oder Porsche 959 gesetzten Trend. Das Echo von Interessenten und Presse war überwältigend. Jaguar entschied sich zur Entwicklung eines Serienmodells. Doch als dies nach vier Jahren fertig war, fiel es bei den Kunden durch.

Seitenansicht des Jaguar XKSS von 2017

Nach dem Erfolg mit dem Lightweight E-Type bot Jaguar 2017 mit dem Jaguar XK-SS erneut ein Continuation Car an. Der originale XK-SS entstand einst als Ableger des Rennwagens D-Type. Denn als sich Jaguar Cars 1956 aus dem Sportwagensport zurückzog, bauten die Briten 16 Jaguar D-Type zu straßentauglichen XK-SS-Sportwagen um. Neun weitere Autos zerstörte 1957 ein Brand. So ließ Jaguar „diese“ untergegangenen Fahrzeuge von 2017 bis 2018 wiederauferstehen und versah die Neubauten mit den Fahrgestellnummern der beim Brand zerstörten Fahrzeuge.

Jaguar Lightweight E-Type von 2014

Mit dem Jaguar Lightweight E-Type startete Jaguar Classic 2014 seine Serie von „Continuation Cars”. Standesgemäß stellte der britische Autobauer sein erstes „Continuation Model“ beim Goodwood Revival erstmals der Öffentlichkeit vor. Jaguar baute sechs neue Jaguar Lightweight E-Type, die der Serien-Ausführung von 1963 entsprechen. Dabei nutzte Jaguar sechs Fahrgestellnummern, die schon fünf Jahrzehnte zuvor für den Lightweight reserviert waren, aber nie verwendet wurden. Das Projekt sorgte 2014 für viel Aufsehen. Die Autos, die mehr als eine Million Pfund kosteten, fanden praktisch unmittelbar nach der Ankündigung einen Kunden.