Der Lotus Europa Gruppe 5 von Harald Ertl
1979 baute Harald Ertl mit Hilfe von Zakspeed einen Lotus Europa Gruppe 5. Dabei nutzte der geschäftstüchtige Rennfahrer die Möglichkeiten der Gruppe 5 voll aus. Doch anders als andere Projekte des Österreichers war der Lotus keine Erfolgsgeschichte.
Projekt 400: Ziel war, in Le Mans mehr als 400 km/h zu fahren!
Die 24 Stunden von Le Mans stehen seit Anfang an für pure Geschwindigkeit. Auf der „Ligne Droite des Hunaudières“ ging es beinahe sieben Jahrzehnte lang fast fünf Kilometer mit Vollgas geradeaus. Anfang der 1960er-Jahre fiel die Marke von 300 km/h. Kurze Zeit später war ein Tempo von 350 km/h in Le Mans ganz normal. Kein Wunder, dass in den 1980er-Jahren die Entwickler eine Geschwindigkeit von 400 km/h ins Visier nahmen. Walter Racing startete 1987 das Projekt 400, um die symbolische Marke zu knacken.
Der Bugatti EB 110 war ein Motorsportler und folgte damit dem Geist von Ettore Bugatti!
Heute gehört der Name Bugatti ins automobile Weltreich von Volkswagen. Doch trotz beeindruckender Leistungszahlen, im Motorsport glänzt die Marke Bugatti aktuell durch Abwesenheit. Damit fehlt den aktuellen Autos in meinen Augen ein wichtiger Bestandteil der DNA der Marke Bugatti. Das unterscheidet die heutigen Bugatti vom Bugatti EB 110 von Romano Artioli. Denn der Bugatti EB 110 von 1992 war auch auf der Rennstrecke zu Hause.
Der Brabham BT5 war der erste Sportwagen von Jack Brabham und Ron Tauranac
1963 stellten Jack Brabham und Ron Tauranac mit ihrer Firma Motor Racing Developments (MRD) erstmals einen Sportwagen vor. Der Brabham BT5 gewann vier Rennen und fuhr noch zehnmal auf das Podest. Trotzdem blieben Sportwagen bei Brabham die Ausnahme.
Kremer Racing und der Porsche Kremer CK5 von 1982
Ein neues Reglement ist in der Regel genauso Chance wie Herausforderung. Das war Anfang 1982, als die FISA die Gruppe C einführte, nicht anders. Mangels geeigneter käuflicher Rennwagen suchte Kremer Racing sein Glück im Bau eines eigenen Gruppe C-Boliden. Mit dem Kremer CK5 stellte das Kölner Team dabei einen Rennwagen auf die Räder, der 1982 sogar einen Lauf der Deutschen Rennsport Meisterschaft (DRM) gewann.
Sportprototypen von Aston Martin – nach dem großen Erfolg gab es nur noch Flops!
Die Gründer von Aston Martin hatten den Anspruch, Rennwagen für die Straße zu bauen. Im Laufe der Zeit probierte sich die Marke immer wieder auch bei den Prototypen. Den größten Erfolg feierte sie dabei schon 1959, als der Aston Martin DBR1 in Le Mans siegte. Doch seitdem fahren die Sportprototypen von Aston Martin nur noch den Erwartungen hinterher. Kaum ein Hersteller leistete sich bei den großen Sportwagen so viele Flops wie Aston Martin.
Louis Zborowski: Aston Martin Retter, Eisenbahn-Liebhaber, Weltrekordler, Grand Prix-Pilot und Autobauer
Aston Martin feierte am vergangenen Wochenende das 100. Jubiläum der ersten Grand Prix-Teilnahme eines Aston Martin. Der Rückblick ist spannend. Denn im Cockpit des ersten Grand Prix-Rennwagens von Aston Martin saß mit Louis Zborowski eine interessante Persönlichkeit.
DOME Co. Ltd – Sportwagen, Formel-Fahrzeuge und der japanische Traum vom Supersportwagen
1965 baute Minoru Hayashi auf der Basis des Honda S600 seinen ersten Sportwagen. Zehn Jahre blieb der Bau von Rennwagen ein Hobby. Doch 1975 gründete Hayashi mit der DOME Co. Ltd. ein richtiges Unternehmen. Schon vier Jahre später war der erste DOME in Le Mans am Start. Wir blicken auf die Geschichte des japanischen Rennwagen-Herstellers…
Wie aus der European Touring Car Challenge (ETCC) die Tourenwagen-Europameisterschaft wurde!
1963 überzeugte Willy Stenger die Commission Sportive Internationale (CSI) davon eine europäische Tourenwagen-Serie auszuschreiben. Aus der von Stenger fortan organisierten European Touring Car Challenge (ETCC) entwickelte sich 1970 die Tourenwagen Europameisterschaft. Sie bot bis einschließlich 1988 meist großen Tourenwagen-Sport.
Die Vorgänger des Peugeot 9X8: Vom Constantin über den CD SP66 und die Rennwagen von Welter Racing bis zum Peugeot 905 und Peugeot 908
Dank seines PRV-Motors war Peugeot in den 1970er und 1980er-Jahren auch ohne eigenen Werkseinsatz regelmäßig in Le Mans vertreten. In der Spätphase der Gruppe C durfte das Werksteam erstmals bei den Sportwagen ausrücken und gewann zweimal in Le Mans. Von 2007 bis 2011 lieferte sich Peugeot in Le Mans mit Audi ein episches Duell und fügte seiner Vita einen weiteren Le Mans-Sieg hinzu. Insofern liegt die Messlatte für den neuen Peugeot hoch. Wir haben uns die Vorgänger des neuen Peugeot 9X8 angesehen.