Fünf Ventile, sechs Zylinder: Yamaha OX66 – der letzte echte Formel-2-Motor
Mitte der 1980er-Jahre befand sich der Formelsport im Umbruch: In Europa wurde die Formel 2 von der Formel 3000 abgelöst – in Japan hingegen blieb sie noch ein paar Jahre das Maß der Dinge. Genau in diese Lücke stieß Yamaha mit dem OX66.
Fred Stalder und R.O.C. – Leidenschaft und Präzision für den Motorsport
In den 1980er- oder 1990er-Jahren Motorsport kamen Motorsport-Interessierte an R.O.C. kaum vorbei. Ob in den Dünen Afrikas, auf Bergrennstrecken, in Le Mans oder im Getümmel der Supertourenwagen – der Name stand für französische Präzision und leidenschaftlichen Einsatz.
Orion LM: Der Außenseiter, der ins Ziel kam – und doch nicht gewertet wurde
Kein Beifahrersitz, kaum Erfahrung und ein selbst entwickelter Rennwagen: 1992 wagte der Prototyp Orion LM als Ren-Car das Abenteuer Le Mans. Heraus kam eine dieser Geschichten, wie sie nur die 24 Stunden von Le Mans schreiben – irgendwo zwischen Wahnsinn und Wunder.
Formel Opel Lotus: Der Blitz auf Slicks
Mika Häkkinen, Heinz-Harald Frentzen, Rubens Barrichello – sie alle fuhren Opel. Nein, kein Manta mit Fuchsschwanz. Sondern Formelwagen. Mit Slicks. Und Blitz auf der Haube. Denn die 1988 eingeführte Formel Opel Lotus war für alle drei ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach oben.
690RC – wie der PRV den Alfa Romeo 155 zurück an die Spitze brachte
1996 präsentierte Alfa Romeo mitten in der laufenden DTM/ITC-Saison einen neuen Motor. Offiziell hieß es, der Block stamme vom legendären Montreal. Marketing. Tatsächlich griffen die Techniker bei Alfa Corse auf das Triebwerk eines ehemaligen Wettbewerbers zurück.
Bauen. Scheitern. Wieder aufstehen: Louis Descartes und seine ALD
In den 1970er- und 1980er-Jahren war Frankreich ein fruchtbarer Boden für Tüftler, Träumer und Talente – vor allem für jene, die davon träumten, ihre eigenen Langstrecken-Rennwagen zu bauen. Zu ihnen zählt auch Louis Descartes, der ab 1984 seine ALD-Rennwagen in Le Mans und der Sportwagen-Weltmeisterschaft einsetzte.
Gruppe C-Boliden von Toyota: Von der TOM'S Celica C bis zum Toyota TS010
Toyota fuhr in der Gruppe C vom Anfang bis zum Ende mit – und blieb dabei oft unter dem Radar. Trotzdem entwickelte sich damit eine ganz eigene Saga: von Beharrlichkeit, technischen Fortschritten und dem festen Willen, eines Tages ganz vorne mitzufahren. Selbst wenn der große Triumph nie kam, erzählt Toyotas Gruppe C-Geschichte von echtem Motorsportgeist.
Vom Procar zur Gruppe 5 – und zurück: BMW M1 Procar von Niki Lauda
Niki Lauda jagte ihn 1979 zum Titel, später mutierte er zum wilden Gruppe-5-Renner für Le Mans – und heute steht er wieder da wie einst: Chassis 4301028 hat mehr Leben hinter sich als manchem M1 lieb sein dürfte. Ein Blick auf ein scheinbar vertrautes Foto führte uns zu einer unglaublichen Geschichte voller Motorsportgrößen, Rocklegenden und radikaler Umbauten.
Lister Storm LMP – „Storm over Europe“ oder doch laues Lüftchen?
In unserem Archiv entdeckte ich kürzlich einige Bilder des Lister Storm LMP. Dieser Sportprototyp trat von 2003 bis 2006 auf der Langstrecke an.
Porsche 935 L1: Le Mans, Lola-Front und ein Prototyp mit Porsche-DNA
Porsche-Rennwagen sind meist Sieggaranten. Der Porsche 935 L1 stach aus einem anderen Grund heraus – er war radikal anders. Mit der Front eines Lola T600, einem selbst konstruierten Monocoque und jeder Menge Eigenwilligkeit verkörperte dieser Einzelgänger das letzte große Aufbäumen einer Legende.