Formula Monza 875
Mehr als 2.000 Kilometer reiste ich, um mir am vergangenen Wochenende den Mdina Grand Prix auf der Mittelmeerinsel Malta anzusehen. Bei der Sprintveranstaltung treten Rennwagen und Sportwagen unterschiedlichster Epochen zum Kampf gegen die Uhr an. Sie fahren auf einer 2,2 Kilometer langen Strecke am Fuße der ehemaligen Inselhauptstadt Mdina im Zentrum der Insel. Die Auswahl der Fahrzeuge war groß. Trotzdem war mir schnell klar, dass ich im Formula Monza 875 meinen persönlichen Liebling im Teilnehmerfeld fand.
6. Oktober 1973 – François Cevert verunglückt in Watkins Glen
1973 war Sex noch sicher und Motorsport gefährlich. Eine Binsenweisheit – aber richtig ist, damals bezahlten regelmäßig Piloten ihre Leidenschaft für den Motorsport mit ihrem Leben. Heute vor 40 Jahren traf es den Franzosen François Cevert.
Rennwagen des Monats: Trabant 800 RS
Wir schreiben das Jahr 1986 und die FISA verändert die Spielregeln im Rallyesport. Statt der wilden Gruppe B soll in Zukunft die seriennahe Gruppe A über Stock und Stein jagen. Dazu müssen die Hersteller 5.000 identische Fahrzeuge bauen. Im Westen entstehen für den Sporteinsatz Fahrzeuge wie der Lancia Delta HF 4WD-Integrale, der Audi 200 Quattro oder der Mazda 323 4WD. Im Osten gibt es den Trabant 800 RS!
Henri Julien und AGS – das letzte Garagen-Team der Formel 1
Im Juli 2013 starb Henri Julien im Alter von 85 Jahren in seiner provenzalischen Heimat. Mit dem Franzosen starb der letzte Garagist der Formel 1. Denn nach dem Abschied des von Julien betriebenen AGS Rennstalls waren wohl alle Teams in der Königsklasse des Motorsports deutlich größer.
Die umfangreiche Rallye-Historie von Mercedes-Benz
Motorsport-Fans verbinden mit Mercedes-Benz bis heute überwiegend ein Engagement auf der Rundstrecke. Die Erfolge der Grand-Prix-Rennwagen vor dem Zweiten Weltkrieg sind fast noch genauso präsent, wie die Siege in der DTM, in der Formel 1 oder bei den Sportwagen. Dabei waren die Stuttgarter einst auch im Rallye-Sport zu Hause.
VesKanda C1 Chevrolet – der Unbekannte der Gruppe C
Der VesKanda C1 Chevrolet Gruppe C entstand 1985 in Australien. Das hat vermutlich nicht sofort jeder auf dem Schirm. Denn der nach dem 1982 eingeführten Reglement der Gruppe C aufgebaute Rennwagen kam erst als Oldtimer nach Europa.
Der Bergkönig Ludovico Scarfiotti
Ludovico Scarfiotti gehörte in den 1960er-Jahren zur verlorenen Generation italienischer Rennfahrer. Obwohl Scarfiotti nur bei zehn Rennen der Formel 1 an den Start ging, wurde der Italiener in der Heimat unsterblich. Denn beim Großen Preis von Italien 1966 fuhr Scarfiotti für Ferrari zum Sieg. Bis heute ist Ludovico Scarfiotti der letzte Italiener, der das Ferrari-Heimspiel im Nationalheiligtum Ferrari gewann.
Mille Miglia 1940 – Rekord für die Ewigkeit
Ende April 1940, trotz des Beginns des Zweiten Weltkriegs gibt es noch Motorsport. In Italien, wo seit 1922 Benito Mussolini regiert, findet die Mille Miglia statt. Huschke von Hanstein fährt bei der Mille Miglia 1940 zum Sieg.
Vor 75 Jahren starb Bernd Rosemeyer
Jeder Blogger kennt das. Es gibt immer Themen, die will man schon ganz lange im Blog berücksichtigen, doch irgendwie klappt das nie. Mal gibt es keinen richtigen Anlass, dann wiederum fehlt einfach die Zeit. Trotzdem, wer, wie wir hier über Autos und ihre Geschichte schreibt, kommt auf Dauer an bestimmten Personen einfach nicht vorbei. Bernd Rosemeyer, dessen tödlicher Unfall vor 75 Jahren das Land erschütterte, ist so ein Fall.
27.12.1985: Rennfahrer und Konstrukteur Jean Rondeau verünglückt tödlich
Während in der Formel 1 mit Bruce McLaren und Jack Brabham gleich zwei Fahrer Rennen in Fahrzeugen, die ihren Namen trugen, gewannen, ist dies in Le Mans nur einem einzigen Fahrer gelungen. Jean Rondeau, der heute vor 27 Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, gewann mit dem von ihm gebauten Rondeau M379B fünf Jahre vor seinem Tod das Rennen.