Männer, Ideen und Motoren – Life L190 und Life F35, ein hoffnungsloser Fall aus Italien
Life scheiterte 1990 14mal an der Vorqualifikation. Das macht den Life L190 und seinen W12-Motor zum schlechtesten Formel 1-Boliden der Geschichte.
Männer, Ideen und Motoren – der Subaru MM 3512 von Carlo Chiti 1990 in der Formel 1
Subaru beauftragte Carlo Chiti und sein Motorenstudio Motori Moderni mit der Konstruktion eines Zwölfzylinders. Doch der Subaru MM 3512 war – zumindest in der Formel 1 – kein Erfolgsmodell.
Männer, Ideen und Motoren – Als die Formel 1 den Turbo ins Museum schickte!
1989 schickte die Formel 1 die Turbos in den Ruhestand. Das Comeback der Sauger spülte neue Team und Motorenbauer in die Königsklasse.
Formula Monza 875
Mehr als 2.000 Kilometer reiste ich, um mir am vergangenen Wochenende den Mdina Grand Prix auf der Mittelmeerinsel Malta anzusehen. Bei der Sprintveranstaltung treten Rennwagen und Sportwagen unterschiedlichster Epochen zum Kampf gegen die Uhr an. Sie fahren auf einer 2,2 Kilometer langen Strecke am Fuße der ehemaligen Inselhauptstadt Mdina im Zentrum der Insel. Die Auswahl der Fahrzeuge war groß. Trotzdem war mir schnell klar, dass ich im Formula Monza 875 meinen persönlichen Liebling im Teilnehmerfeld fand.
6. Oktober 1973 – François Cevert verunglückt in Watkins Glen
1973 war Sex noch sicher und Motorsport gefährlich. Eine Binsenweisheit – aber richtig ist, damals bezahlten regelmäßig Piloten ihre Leidenschaft für den Motorsport mit ihrem Leben. Heute vor 40 Jahren traf es den Franzosen François Cevert.
Rennwagen des Monats: Trabant 800 RS
Wir schreiben das Jahr 1986 und die FISA verändert die Spielregeln im Rallyesport. Statt der wilden Gruppe B soll in Zukunft die seriennahe Gruppe A über Stock und Stein jagen. Dazu müssen die Hersteller 5.000 identische Fahrzeuge bauen. Im Westen entstehen für den Sporteinsatz Fahrzeuge wie der Lancia Delta HF 4WD-Integrale, der Audi 200 Quattro oder der Mazda 323 4WD. Im Osten gibt es den Trabant 800 RS!
Henri Julien und AGS – das letzte Garagen-Team der Formel 1
Im Juli 2013 starb Henri Julien im Alter von 85 Jahren in seiner provenzalischen Heimat. Mit dem Franzosen starb der letzte Garagist der Formel 1. Denn nach dem Abschied des von Julien betriebenen AGS Rennstalls waren wohl alle Teams in der Königsklasse des Motorsports deutlich größer.
Die umfangreiche Rallye-Historie von Mercedes-Benz
Motorsport-Fans verbinden mit Mercedes-Benz bis heute überwiegend ein Engagement auf der Rundstrecke. Die Erfolge der Grand-Prix-Rennwagen vor dem Zweiten Weltkrieg sind fast noch genauso präsent, wie die Siege in der DTM, in der Formel 1 oder bei den Sportwagen. Dabei waren die Stuttgarter einst auch im Rallye-Sport zu Hause.
VesKanda C1 Chevrolet – der Unbekannte der Gruppe C
Der VesKanda C1 Chevrolet Gruppe C entstand 1985 in Australien. Das hat vermutlich nicht sofort jeder auf dem Schirm. Denn der nach dem 1982 eingeführten Reglement der Gruppe C aufgebaute Rennwagen kam erst als Oldtimer nach Europa.
Der Bergkönig Ludovico Scarfiotti
Ludovico Scarfiotti gehörte in den 1960er-Jahren zur verlorenen Generation italienischer Rennfahrer. Obwohl Scarfiotti nur bei zehn Rennen der Formel 1 an den Start ging, wurde der Italiener in der Heimat unsterblich. Denn beim Großen Preis von Italien 1966 fuhr Scarfiotti für Ferrari zum Sieg. Bis heute ist Ludovico Scarfiotti der letzte Italiener, der das Ferrari-Heimspiel im Nationalheiligtum Ferrari gewann.