Wie Autos aus Japan nach Deutschland kamen!
Autos aus Japan sind heute ein fester Bestandteil des unseres Straßenbilds. Noch Anfang der 1970er-Jahre war das völlig anders. Doch dann wagten sich Honda, Toyota, Nissan und Co. auch auf einen der schwierigsten Automärkte der Welt. Am Ende des Jahrzehnts waren praktisch alle japanischen Autobauer in Deutschland aktiv. Wir blicken auf den Start der Japaner in Deutschland zurück.
Wie Alfa Romeo zum Kleeblatt Quadrifoglio Verde kam!
Seit 1923 tragen Rennwagen von Alfa Romeo ein vierblättriges Kleeblatt. Doch warum ist das eigentlich so? Warum gehört das Quadrifoglio Verde zum italienischen Autobauer?
Der 1947er Volkswagen Spezial von Kurt C. Volkhart hat einen cW-Wert 0,217
Im Windkanal von Volkswagen glänzte kürzlich eine 1947 gebaute Spezialversion des VW Käfers mit einem überraschend niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (cW). Verantwortlich für den Bau war der Rennfahrer und Ingenieur Kurt C. Volkhart.
Immer wieder Genf: Jaguar XK120 Fixed Head Coupé (1951)
1951 stellt Jaguar auf dem Autosalon in Genf den Jaguar XK120 FHC (Fixed Head Coupé). Bestückt mit dem 180 PS starken 3,5-Liter-Motor konnte man damit bis zu 210 km/h schnell sein. Das ist zu diesem Zeitpunkt eine Sensation, an die sich auch Jaguar im Vorfeld des zurzeit laufenden Genfer Autosalons offensichtlich gern erinnerte.
Immer wieder Genf: Opel Kapitän (1939)
Während die Welt im Frühjahr 1939 auf den Zweiten Weltkrieg zusteuert, stellt Opel auf dem Genfer Autosalon den Opel Kapitän vor. Neben dem zwei Jahre zuvor präsentierten Admiral zu diesem Zeitpunkt schon das zweite Oberklassefahrzeug aus Rüsselsheim. Wegen des Kriegs zunächst nur zwei Jahre gebaut, bot Opel schließlich seinen letztes vor dem Zweiten Weltkrieg neu konstruiertes Auto bis 1953 an.
Immer wieder Genf: Alfa Romeo 8C 2300 (1932)
Drei Jahre nach dem Mercedes-Benz SSK, den wir gestern vorgestellt haben, stellte Alfa Romeo auf dem Genfer Autosalon mit dem Alfa Romeo 8C 2300 ebenfalls ein sehr sportliches Fahrzeug vor.
Alfa Romeo ARNA – da war doch was?
Fiat kauft die Neuauflage des legendären Spider der Konzerntochter Alfa Romeo bei Mazda in Japan ein. Viele Alfisti packt dabei das große Grausen. Denn mit dem Schritt kommen zwangsläufig Erinnerungen hoch. Schließlich ist die Idee einer italienisch-japanischen Allianz nicht neu. Schon 1983 stellten die Italiener Alfa Romeo ARNA vor. Der Alfa Romeo ARNA war ein umetikettierter Nissan Cherry und gilt heute als Tiefpunkt der Alfa-Geschichte.
Die 62er: Peel P50 – Das Auto von der Isle of Man
Das Autojahr 1962 brachte einige interessante Autos hervor. Es gab sportliche, wie den Ford Cortina, Langläufer wie die Alfa Romeo Giulia und besondere wie den Peel P50. Den Kleinwagen macht besonders, dass er mit einer Länge von 1,34 Metern als das kleinste Fahrzeug gilt, das ein Hersteller jemals in Serie fertigte.
Die 62er: Ford Cortina – das Auto aus der Bobbahn
Mensch wir haben schon wieder Oktober! Da wird es langsam Zeit, um endlich etwas über einen der Höhepunkte des Autojahrs 1962 zu schreiben. Denn das war die Vorstellung des Ford Cortina mit Sicherheit. Im September 1962 lud Ford England dazu 19 Spitzen-Motorsportler nach Italien ein, um der staunenden Fachpresse die neue Mittelklasselimousine des Hauses vorzustellen.
Oldtimer ab Werk – Lada Niva
Die Mehrzahl der Automodelle laufen nur einige Jahre vom Band. Oftmals folgt schon nach kurzer Zeit ein Facelift, bevor etwas später der Nachfolger bei den Händlern steht. Doch es gibt Ausnahmen von diesem ungeschriebenen Gesetz. Den seit 1976 baut der russische Autobauer AvtoVAZ seinen bei uns als Lada Niva bekannten Geländewagen.
Fiat X1/9 – Großserienkeil aus Turin
Ende der sechziger Jahre erlebte die Gestaltung des Automobils eine Revolution. Eben dominierten noch geschwungene Formen. Jetzt klopften die Designer plötzlich Keilformen ins Blech. Von den Blickfängern auf den großen Automobilausstellungen sorgten besonders die keilförmige Studien wie die Lancia Stratos Zero, der Ferrari Modulo oder auch der Alfa Romeo Caimano für Aufsehen. Doch auch auf der Straße gab es Keile wie beispielsweise den FIAT X1/9.
40 Jahre Peugeot 104 – in der Kürze liegt die Würze
Peugeot und Kleinwagen, das ist für viele Autofreunde eine feste Einheit. Bereits 1911 mit dem Bébé genannten BP1 begründeten die Franzosen diese Tradition. Vor 40 Jahren setzten sie mit dem Peugeot 104 den damals „kürzesten Viertürer Europas“ in die Welt. Der 3,58 Meter lange Peugeot 104 gilt heute als der Start der Franzosen in ein neues Automobil-Zeitalters.
Vergessene Klassiker: Toyota 2000GT
Wer Oldtimer-Freunde nach typischen Sportwagen der 1960er-Jahre fragt, der hört meist sofort die Namen des Jaguar E-Type, des Ferrari 275 oder auch den des ersten Porsche 911. Fast vergessen ist dagegen der Toyota 2000GT. Sicher auch, weil die Erstgenannten im Vergleich zum Toyota fast schon Massenware sind. Denn vom 2000GT baute Toyota ab 1067 nur 337 Stück.
Volkswagen EA48 – die verpasste Chance
Auch den größten Käfern-Fans in Wolfsburg war klar, irgendwann benötigt der Käfer einen Nachfolger oder zumindest das VW-Programm mehr Breite. Deshalb entstand der Volkswagen EA48. Doch der war so revolutionär, dass man in Wolfsburg lieber weiter auf den Käfer setzte. So musste die Welt noch 15 Jahre auf einen VW mit Frontantrieb warten.
SAAB-Museum zu verkaufen
Im Dezember 2011 meldete der schwedische Autobauer SAAB Konkurs an. Jetzt steht das SAAB-Museum zum Verkauf.