Experimental Safety Volkswagen (ESVW) von 1972
Beim Stöbern im virtuellen Archiv von Volkswagen fand ich vor ein paar Tagen ein Foto des Experimental Safety Volkswagen (ESVW). Mit dem Forschungsfahrzeug zeigte VW 1972 seine Vision vom sicheren Autofahren. Parallel zu VW stellten auch andere Autobauer in diesen Jahren besonders sichere Studien vor. Was war eigentlich der Auslöser dafür?
Carspotting: PGO Cévennes – seltener Gast am Straßenrand
Autos von PGO Automobiles sind selten. Selbst in seinen besten Jahren verließen nur mittlere zweistellige Stückzahlen das Werk in Saint Christol-les-Alès. Einen PGO Cévennes in freier Wildbahn anzutreffen, ist daher unwahrscheinlich. Um so mehr überraschte mich, dass ich kürzlich am Straßenrand auf einen PGO Cévennes traf.
Sebring-Vanguard CitiCar – Vorbild für den smart EQ?
Von Zeit zu Zeit treffe ich bei meinen Moderationen Autos, die mir bisher völlig unbekannt waren. Das Sebring-Vanguard CitiCar gehörte dazu. Denn während meiner Moderation des Rollenden Museums in der Langen Nacht der Münchner Museen fuhr dieses kleine Elektroauto plötzlich vor. Ich war ratlos, doch im Gespräch mit seinem Besitzer erfuhr ich anschließend die wichtigsten Fakten zu diesem skurrilen Fahrzeug.
Projekt H von Renault und Peugeot – die nicht realisierte V8-Limousine für den Élysée-Palast.
Im Projekt H von Renault und Peugeot entstand 1967/68 der Prototyp einer repräsentativen Oberklasse-Limousine. Denn das Staatsunternehmen Renault wollte endlich den Élysée-Palast beliefern. Doch dazu kam es nicht. Trotzdem sind die Geschichte der Prototype H genannten Studie und der Zusammenarbeit von Renault und Peugeot ziemlich interessant.
Der Europa-V6 konnte auch Sport – die lange Le Mans-Geschichte des PRV!
Auf die Frage, warum der DeLorean DMC-12 scheiterte, verweisen Auto-Fans gern auf den Sechszylinder des Sportwagens. Der PRV oder Europa-V6 im Heck des Sportwagens galt als Luftpumpe. Sicherlich war die Entscheidung für diese Variante des PRV unglücklich. Ob sie jedoch tatsächlich für das Scheitern des DMC-12 verantwortlich war, lassen wir mal offen. Tatsache ist, dass der PRV durchaus sportlich sein konnte. Denn der Motor ging von 1976 bis 1995 regelmäßig in Le Mans an den Start und setzte eine Rekordmarke für die Ewigkeit.
Ford Granada Altair – gezeigt und vergessen
Beim Stöbern in meiner Bilderkiste fand ich kürzlich ein altes Pressefoto von Ford. Die deutsche Niederlassung des amerikanischen Autobauers kündigte mit dem Bild im Februar 1980 die Studie Ford Granada Altair an. Wenig später stand das Konzeptfahrzeug auf dem Genfer Autosalon.
Renault Scénic Concept Car (1991)
1991 stellte Renault auf der IAA in Frankfurt das Scénic Concept Car vor. Der französische Autobauer bezeichnete die Studie damals als „Einladung zum Reisen“. Bis zum Serienmodell Renault Mégane Scénic vergingen zwar noch fünf Jahre. Doch im Kern entsprach die Studie dem später zu kaufenden Fahrzeug.
24. April 1961 – Premiere des Citroën Ami 6
Im April 1961 stellte Citroën seinen neuen Citroën Ami 6 der Presse vor. Damit schloss der Autobau die bisher im eigenen Programm klaffende Lücke.
15. März 1961 – Premiere des Jaguar E-Type in Genf
Es gibt wohl kaum ein Auto, über das bereits so viel geschrieben wurde, wie über den Jaguar E-Type. Denn der britische Sportwagen gehört zu den wichtigsten Autos seiner Epoche. Und auch unter den Autos, die ihre Premiere auf dem Genfer See feiern durften, sticht der Brite heraus.
Mazda MX-81 Aria – Mailand statt Tokyo
1981 stellen Mazda und Bertone die Studie Mazda MX-81 Aria vor. Obwohl kein Serienmodell folgt, wirken die Klappscheinwerfer des MX-81 heute noch vertraut. Denn neuen Jahre später trägt der Mazda 323F eine ähnliche Front.
Volvo Tundra – der Vertrieb sah keine Chance auf Erfolg!
1979 stellte der schwedische Autobauer Volvo in Zusammenarbeit mit der Carrozzeria Bertone eine Studie vor. Beim Volvo Tundra griff Bertone wieder einmal die Keilform auf. Doch Keile sind inzwischen längst nicht mehr so heiß, wie sie am Anfang des Jahrzehnts waren. Doch im Innenraum der Studie schaut dafür die Zukunft vorbei.
Reliant FW-11 und Otosan Anadol
Der Volksmund kennt den Spruch von den zwei Kranken, die in einem Bett keinen Gesunden ergeben. Die Autobauer Reliant aus Großbritannien und Otosan aus der Türkei streben in den 1970er-Jahren beide nach Größe. Sie starten des Gemeinschaftsprojekt Reliant FW-11 und Otosan Anadol. Doch die ambitionierte Zusammenarbeit führt schließlich nicht zum angestrebten Serienfahrzeug. Das Projekt bleibt auf beiden Seiten unvollendet.
Triumph SD2 – es sollte nicht sein!
In Großbritannien entsteht 1968 British Leyland. Das Konglomerat fasst fast die gesamte britische Autoindustrie in einem Konzern zusammen. Die Idee klang gut, führt jedoch fast direkt in die Pleite. 1974 stellt das Unternehmen einen Insolvenzantrag. Das beendet auch alle Pläne für den Triumph SD2.
Audi Quartz concept – Pininfarina Quartz der Audi Quattro im neuen Kleid
1981 präsentiert Pininfarina auf dem Genfer Autosalon eine Studie. Pininfarina-Designer Enrico Fumia durfte zum 75. Geburtstag der „Automobil Revue“ den Audi Quattro neu einkleiden. Dabei entsteht der Audi Quartz concept beziehungsweise Pininfarina Quartz.
Als die Keilform bei Autos in Mode war!
In den 1960er-Jahren änderte sich der Autogeschmack. Plötzlich war die Keilform bei Autos in Mode. Immer häufiger stellten die Designer Autos in Keilform auf die Räder. Was steckte hinter dieser Auto-Mode, deren Einflüsse das Automobil-Design bis in die frühen 1980er-Jahre prägte?