Tag

Gruppe C

Browsing

Zur Saison 1982 führte der Welt-Automobilverband neue Homologationssegeln für Sportprototypen, GT-Fahrzeuge und Tourenwagen ein. Statt zuvor bis zu sieben Fahrzeuggruppen kannte das neue Reglement zunächst nur drei Gruppe. Gruppe A stand fortan für Tourenwagen. Gruppe B beschrieb GT-Fahrzeuge und in der Gruppe C rannten die Sportprototypen. Das neue Reglement funktionierte, denn alle drei Gruppen boomten in den nächsten Jahren. Besonders die Sportwagen der Gruppe C schlossen in der Gunst des Publikums in den kommenden Jahren fast zur Königsklasse des Motorsports auf. Daher ist die Gruppe C regelmäßig ein Thema in unserem Automobil-Blog.

Ein neues Reglement ist in der Regel genauso Chance wie Herausforderung. Das war Anfang 1982, als die FISA die Gruppe C einführte, nicht anders. Mangels geeigneter käuflicher Rennwagen suchte Kremer Racing sein Glück im Bau eines eigenen Gruppe C-Boliden. Mit dem Kremer CK5 stellte das Kölner Team dabei einen Rennwagen auf die Räder, der 1982 sogar einen Lauf der Deutschen Rennsport Meisterschaft (DRM) gewann.

PRV im WM P79

Auf die Frage, warum der DeLorean DMC-12 scheiterte, verweisen Auto-Fans gern auf den Sechszylinder des Sportwagens. Der PRV oder Europa-V6 im Heck des Sportwagens galt als Luftpumpe. Sicherlich war die Entscheidung für diese Variante des PRV unglücklich. Ob sie jedoch tatsächlich für das Scheitern des DMC-12 verantwortlich war, lassen wir mal offen. Tatsache ist, dass der PRV durchaus sportlich sein konnte. Denn der Motor ging von 1976 bis 1995 regelmäßig in Le Mans an den Start und setzte eine Rekordmarke für die Ewigkeit.