Porsche 917 Straßenzulassung: Vom Le-Mans-Sieger zum Straßenauto
Der Porsche 917 gilt als Ikone des Motorsports – aber auf öffentlichen Straßen? Tatsächlich gelang es zwei Enthusiasten, aus dem legendären Le-Mans-Rennwagen ein straßentaugliches Fahrzeug zu machen. Die unglaubliche Geschichten von Achim Großmann und Graf Rossi.
Le Mans 1979: Als Porsche mit Essex baden ging
Die Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ist eine von Geld, Glamour und auch handfesten Skandalen. Als Porsche 1979 mit seinem Werksteam scheiterte, stand mit Essex ein Hauptsponsor im Rampenlicht, dessen Geschäfte sich bald als fragwürdig herausstellten. Motorsport war schon immer ein Spiel mit großen Summen – und manchmal erweist sich die Herkunft des Geldes als eine gefährliche Illusion.
Interserie: Die I. S. O. überstand die Ölkrise und erfand eigene Fahrzeuge!
Mit dem erfolgreichen Debüt etablierte sich die Interserie im internationalen Rennsport-Kalender. Sie überstand einen internen Machtkampf und die Ölkrise. Im Laufe der Zeit wurde sie europäischer. Doch dann fand der Veranstalter I. S. O. eine Lösung, die sich wieder etwas am Rennsport in Nordamerika orientierte.
Interserie: Wie die Interserie das CanAm-Feeling nach Europa brachte!
Die Interserie gab Sportwagen ab 1970 eine zusätzliche Heimat. Das Erfolgsgeheimnis der Serie war in den Anfangsjahren, dass in der Interserie wie in der CanAm zweisitzige Rennwagen ohne Hubraumbeschränkung antreten durften. Das fand auch in Europa schnell Anhänger.
Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Die Gruppe 5-Jahre der DRM
Mit dem Umstieg auf die Gruppe 5 bewies die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) ab 1977 das zweite Mal in ihrer Geschichte großen Mut. Denn die Verantwortlichen entschieden sich gegen seriennahe Tourenwagen und für experimentelle Prototypen. Das Konzept ging vordergründig auf. Denn die fünf Gruppe 5-Titel gingen an vier Marken. Doch ganz so einfach war es wohl nicht.
Deutsche Rennsport-Meisterschaft: 1977 feierte die Gruppe 5 ihr DRM-Debüt
1977 brach die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) zu neuen Ufern auf. Denn die ONS schrieb die DRM erstmals für die neue Gruppe 5 aus. Mit dem Umstieg auf die neue Fahrzeugklasse löste sich die DRM von den Fesseln der Homologationsklassen. Das mischte die Karten der Teams neu und führte die Meisterschaft in neue Höhen.
Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie Ford die Tourenwagen-Jahre der DRM dominierte!
1972 rannte in der damaligen Bundesrepublik erstmals die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM). Das Konzept, Tourenwagen und GT-Fahrzeuge nur über den Hubraum zu unterscheiden, bewährte sich schnell. Es überstand sogar die Ölkrise. Mit Zakspeed kam das beste Team der führen DRM-Jahre, die wir heute die Tourenwagen-Jahre nennen, aus der Eifel.
Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie es zur Gründung der DRM kam!
Ende der 1970er-Jahre war die „Deutsche Rennsport-Meisterschaft“ (DRM) nach der Formel 1 die wohl wichtigste europäische Motorsportserie. Im ersten Teil unser Serie über die von 1972 bis 1985 ausgetragene DRM blicken wir zurück, wie es zu ihrer Gründung kam.
MTX 2-01 – der erste Sportwagen von Metalex
1977 trat Miran Velkoborský trat mit dem MTX 2-01 bei einem Lauf der Interserie am Nürburgring an. Ein Foto davon fand sich in unserem Archiv. Also mussten wir der Sache nachgehen.
Mit dem Golf von Alaska nach Feuerland
Über den VW Käfer hieß es: „Er läuft und läuft und läuft …“. Das funktionierte fast zu lange. Denn Volkswagen wäre an der Monokultur fast kaputtgegangen. Mit dem 1974 vorgestellten VW Golf fuhr Volkswagen aus der Krise und festigte innerhalb weniger Jahre seinen Status als unumstrittene Nummer 1 in Europa. Ein wichtige Rolle spielte dabei ein Roadtrip von Alaska nach Feuerland.
Wie die DDR die Formel Easter dominierte!
Vor einer Woche blickten wir auf das Staatliche Rennkollektiv und den Motorradsport in der DDR zurück. Im zweiten Teil unser Serie über Motorsport in der DDR sehen wir uns die Formel Easter und den Pokal für Frieden und Freundschaft der sozialistischen Länder – die Europameisterschaft des Ostblocks an.
Serie: Motorsport in der DDR und im Ostblock
Neulich suchten Fabian und ich in unserem Archiv ein Foto und stolperten über einen Rennwagen, den wir – tatsächlich – nicht sofort zuordnen konnten. Nach etwas Suchen fanden wir die Lösung. Es war ein TR-Spider.
Alfa Romeo in der Formel 1: Mario Andretti und der letzte Tanz für Autodelta
Alfa Romeo gilt Anfang der 1980er-Jahre längst als Sanierungsfall. Das damalige Staatsunternehmen schreibt Jahr für Jahr rote Zahlen. Trotzdem tritt das Werksteam Autodelta seit 1979 in der Formel 1 an. Dort fährt das Team trotz hoher Einsätze konstant den eigenen Erwartungen hinterher.
Alfa Romeo in der Formel 1 – Comeback bei Brabham
Als der Sportwagen Alfa Romeo Tipo 33TT12 die 1975 Markenweltmeisterschaft gewann, sieht sich der Autobauer aus Mailand für ein Comeback in der Formel 1 gerüstet. Man ist sich sicher, dass das drei Liter große Aggregat auch in der Königsklasse eine gute Figur macht. Brabham bekommt den Zuschlag und darf seine Rennwagen mit den Triebwerken aus Mailand ausrüsten. Doch der V12 verfügt über einen Zylinderwinkel von 180 Grad. Das ist bald nicht mehr gefragt.
Alfa Romeo in der Formel 1 – Privatfahrer und Versuche mit Cooper, McLaren und March
Nach dem Alfa Romeo in den Anfangstagen die Automobil-Weltmeisterschaft dominierte verließ der Autobauer die Königsklasse Ende 1951 überraschend. Das brachte fast die Weltmeisterschaft ins Wanken. Erst zehn Jahre später holten Privatfahrer das „Quadrifoglio Verde“ in die Formel 1 zurück. Davon inspiriert dachte auch das Werk wieder über ein Formel 1-Engagement nach. Doch ein Comeback mit Cooper zerschlug sich. Bei Einsätzen mit McLaren war Alfa Romeo nicht konkurrenzfähig. Und auch bei March sah es nur etwas besser aus.
Diesel-Rekorde der 1970er-Jahre
Opel, Volkswagen und Mercedes-Benz faszinierten die Auto-Welt in den 1970er-Jahren mit Rekordfahrten. Das Besondere dabei war, dass ihre Rekordjäger Diesel tankten. Denn die Rekorde sollten den Absatz der Selbstzünder beflügeln. Denn der Diesel war nach der Ölkrise der Hoffnungsträger der Automobil-Industrie.
Wie sich Hubert Hahne mit seinem March 701 in der Formel 1 blamierte!
Hubert Hahne war im Tourenwagen ein absoluter Star. Auch in der Formel 2 schlug sich der Rheinländer gut. Doch mit der Formel 1 sollte es nicht klappen.
Der vergessene Opel Elektro GT und seine Weltrekorde!
Vor ein paar Tagen schrieb ich über die Elektroauto-Studien der 1970er-Jahre. Im Vorfeld klapperte ich auch die Pressebereiche einiger Autobauer ab, um nach Material für den Artikel zu suchen. Bei Opel fand ich einen Hinweis auf einen elektrischen Opel GT. Dieser Opel Elektro GT fuhr 1971 auf dem Hockenheimring zu einigen Weltrekorden.
Elektroauto-Studien der 1970er-Jahre
Heute sind Elektroautos allgegenwärtig. Bis zum Start des 20. Jahrhunderts lag das E-Auto schon einmal mit anderen Antriebskonzepten gleichauf. Doch anschließend fuhr es in die Nische.
Die kurze Geschichte von Spirit Racing
Am vergangenen Wochenende starb John Wickham. Der Brite gründete Ende 1981 zusammen mit Konstrukteur Gordon Coppuck Spirit Racing. Nach nur einem Jahr in der Formel 2 wechselte Spirit in die Königsklasse. Dort trat Spirit bis 1985 an. Zum geplanten Comeback kam es nie. Wir blicken auf die kurze Geschichte von Spirit Racing zurück.