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2. Seite: Beiträge mit dem Stichwort: 1970er

Helmut Henzler im March 783 am Nürburgring
24.11.2025

Nürburgring, 1978 – Ein Deutscher im Goldpokal

Ein weißer March, ein VW-Motor – und ein deutscher Fahrer, der Geschichte schrieb. 1978 gewann Helmut Henzler die europäische und deutsche Formel-Super-Vau-Meisterschaft. Unser Archiv-Foto erinnert an ein fast vergessenes Kapitel deutscher Rennsportgeschichte.

Zandvoort 1976: Tom Pryce im Shadow
09.11.2025

Zandvoort, 1976 – Schatten, Stil und ein stiller Held

Als ich dieses Foto sah, wusste ich sofort: Das ist einer dieser eingefrorenen Momente, die mehr erzählen als ganze Rennberichte. Zandvoort 1976 – Tom Pryce im Shadow. Ein Fahrer und sein Auto, eingefangen in einem Moment, der mehr erzählt als ganze Rennberichte. Beides Symbole für eine Zeit, in der Motorsport noch gefährlich ehrlich war.

Niki Lauda im Brabham Alfa Romeo beim Großen Preis von Belgien 1977 in Zolder.
06.11.2025

Legendäre WM-Finale – und warum sich 2025 Geschichte wiederholen könnte!

Vier Grands Prix und zwei Sprints stehen noch aus – und plötzlich ist der Titelkampf der Formel-1-WM, der im Sommer schon entschieden schien, wieder offen. Max Verstappen konnte seinen Rückstand auf Lando Norris auf 36 Punkte verkürzen, auf Oscar Piastri fehlen ihm nur 35. Der Titelverteidiger fährt wieder auf gewohntem Niveau, während McLaren erstmals Nerven zeigt.

Niki Lauda, Ferrari 312T2
07.09.2025

Vom 312T zum SF-25: Ferrari feiert in Monza Laudas erste WM – und sich selbst

An diesem Wochenende tritt Ferrari beim Großen Preis von Italien in Monza mit einer Sonderlackierung an: Die SF-25 von Charles Leclerc und Carlos Sainz sind ähnlich lackiert wie die roten Boliden der Saison 1975. Damals fuhren Clay Regazzoni und Niki Lauda für die Scuderia, und Lauda krönte sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister.

Lotus 907 im Jensen-Healey
04.08.2025

Lotus 907 im Jensen-Healey: Großes britisches Scheitern

Drei Tage lang durfte ich die Classic Days moderieren. Drei Tage voller Motorengeräusche, Geschichten und Begegnungen, aber auch mit wenig Zeit, um selbst über das Gelände zu streifen. Umso mehr blieb mir dieser Moment in Erinnerung: Ich stehe vor einem roten Jensen-Healey, die Haube offen, der Blick fällt direkt auf das Herz eines britischen Traums und seines Scheiterns.

Kyalami 1976
25.07.2025

Kyalami, 1976 – MG, Mähne, Motorsportglanz und „Strietzel“

Fahrerparade in Kyalami, 1976: Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck lässt sich standesgemäß chauffieren – stilecht auf dem Heck eines MGB. Nur der Schriftzug auf der Tür sorgt für leichte Verwirrung: „Hans Stuck“? Ja, im Ausland war „Hans-Joachim“ wohl einfach zu lang.

Austin J40
24.07.2025

Der Austin J40: Wie ein Pedalauto zu einer britischen Ikone wurde!

Zwischen walisischem Kohlenstaub und britischer Kindheitsnostalgie: In den 1950er-Jahren baute die Austin Junior Car Factory im walisischen Bargoed kleine Pedalautos für große Träume. Inzwischen lebt die Geschichte des Austin J40 weiter: Beim Goodwood Revival, in Sammlerwerkstätten und durch eine neue Gedenktafel, die diesem besonderen Kapitel der Automobilgeschichte ein Denkmal setzt.

AC 3000ME, aufgenommen 1980
17.07.2025

AC 3000ME – Mehr Hoffnung als Hubraum

Manchmal wirkt die Geschichte der britischen Autoindustrie wie ein Sketch von Monty Python: ein bisschen exzentrisch, etwas improvisiert – und nicht selten tragikomisch. Der AC 3000ME ist so ein Fall. Ein Mittelmotor-Sportwagen aus Thames Ditton, der die Welt erobern wollte – und am Ende nicht einmal das eigene Händlernetz überzeugte.

VW Chicco
03.06.2025

Vergessene Fingerübung: Der VW Chicco von 1975

In den Archiven der Autohersteller schlummern unzählige Konzeptfahrzeuge, die nie den Sprung in die Serie schafften. Dazu kommen die Studien, die nur noch in der Erinnerung von Automagazinen und der damals Beteiligten erhalten sind. Viele dieser Studien sind faszinierend – und nicht selten fragt sich der Betrachter heute: Warum wurden dieses Auto nie gebaut? Der VW Chicco von 1975 ist ein gutes Beispiel dafür.

Werbefoto für den Opel Kadett City
16.05.2025

50 Jahre Opel Kadett City – Der letzte seiner (Antriebs-)Art

Als Opel im Frühjahr 1975 den Kadett City vorstellte, war die automobile Welt in Bewegung. Der Schrägheck-Kadett war Opels Antwort auf den Wandel in der Kompaktklasse. Nett formuliert war der Kadett City ein Versuch, Tradition und Moderne zu versöhnen. Doch im Rückblick wird deutlich, dass der gekürzte Kadett wohl eher aus der Not heraus entstand. Am Ende stand er zwischen den Epochen.

Porsche 917-030 mit Strassenzulassung
08.05.2025

Porsche 917 Straßenzulassung: Vom Le-Mans-Sieger zum Straßenauto

Der Porsche 917 gilt als Ikone des Motorsports – aber auf öffentlichen Straßen? Tatsächlich gelang es zwei Enthusiasten, aus dem legendären Le-Mans-Rennwagen ein straßentaugliches Fahrzeug zu machen. Die unglaubliche Geschichten von Achim Großmann und Graf Rossi.

Le Mans 1979: Als Porsche mit Essex baden ging
09.02.2025

Le Mans 1979: Als Porsche mit Essex baden ging

Die Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ist eine von Geld, Glamour und auch handfesten Skandalen. Als Porsche 1979 mit seinem Werksteam scheiterte, stand mit Essex ein Hauptsponsor im Rampenlicht, dessen Geschäfte sich bald als fragwürdig herausstellten. Motorsport war schon immer ein Spiel mit großen Summen – und manchmal erweist sich die Herkunft des Geldes als eine gefährliche Illusion.

Interserie: Die I. S. O. überstand die Ölkrise und erfand eigene Fahrzeuge!
04.12.2024

Interserie: Die I. S. O. überstand die Ölkrise und erfand eigene Fahrzeuge!

Mit dem erfolgreichen Debüt etablierte sich die Interserie im internationalen Rennsport-Kalender. Sie überstand einen internen Machtkampf und die Ölkrise. Im Laufe der Zeit wurde sie europäischer. Doch dann fand der Veranstalter I. S. O. eine Lösung, die sich wieder etwas am Rennsport in Nordamerika orientierte.

Interserie: Wie die Interserie das CanAm-Feeling nach Europa brachte!
22.11.2024

Interserie: Wie die Interserie das CanAm-Feeling nach Europa brachte!

Die Interserie gab Sportwagen ab 1970 eine zusätzliche Heimat. Das Erfolgsgeheimnis der Serie war in den Anfangsjahren, dass in der Interserie wie in der CanAm zweisitzige Rennwagen ohne Hubraumbeschränkung antreten durften. Das fand auch in Europa schnell Anhänger.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Die Gruppe 5-Jahre der DRM
24.10.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Die Gruppe 5-Jahre der DRM

Mit dem Umstieg auf die Gruppe 5 bewies die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) ab 1977 das zweite Mal in ihrer Geschichte großen Mut. Denn die Verantwortlichen entschieden sich gegen seriennahe Tourenwagen und für experimentelle Prototypen. Das Konzept ging vordergründig auf. Denn die fünf Gruppe 5-Titel gingen an vier Marken. Doch ganz so einfach war es wohl nicht.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: 1977 feierte die Gruppe 5 ihr DRM-Debüt
05.10.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: 1977 feierte die Gruppe 5 ihr DRM-Debüt

1977 brach die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM) zu neuen Ufern auf. Denn die ONS schrieb die DRM erstmals für die neue Gruppe 5 aus. Mit dem Umstieg auf die neue Fahrzeugklasse löste sich die DRM von den Fesseln der Homologationsklassen. Das mischte die Karten der Teams neu und führte die Meisterschaft in neue Höhen.

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie Ford die Tourenwagen-Jahre der DRM dominierte!
26.09.2024

Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Wie Ford die Tourenwagen-Jahre der DRM dominierte!

1972 rannte in der damaligen Bundesrepublik erstmals die Deutsche Rennsport-Meisterschaft (DRM). Das Konzept, Tourenwagen und GT-Fahrzeuge nur über den Hubraum zu unterscheiden, bewährte sich schnell. Es überstand sogar die Ölkrise. Mit Zakspeed kam das beste Team der führen DRM-Jahre, die wir heute die Tourenwagen-Jahre nennen, aus der Eifel.