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Formel 1

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Die Formel 1 und die Fahrer-Weltmeisterschaft sind seit 1950 die Königsklasse des Motorsports. In ihr fuhren sich Größen wie Juan Manuel Fangio, Graham Hill, Jim Clark, Jochen Rindt, Ayrton Senna, Alain Prost oder Michael Schumacher in die Herzen der weltweiten Motorsportfans. Denn wer in der Formel 1 die Krone der Autofahrer gewinnt,  der weiß, sich gegen die Besten der Besten durchgesetzt zu haben. Doch während in Piloten heute jeder kennt, sind die wahren Helden der Königsklasse die Techniker. Denn die Formel 1 ist seit Anfang an ein gnadenloser Wettbewerb der Konstrukteure. Hinter den Erfolgen der Piloten stehen immer Ausnahme-Ingenieure wie Colin Chapman, John Barnard, Gordon Murray oder Adrian Newey. Denn die Autos, die die Piloten zu unser Freude mit Könnerhand bewegten, entstanden in ihren Köpfen und auf ihren Zeichenbrettern. Diese Artikel sind bisher in unserem Blog zum Thema Formel 1 entstanden:

Colin Chapman (links) und Jochen Rindt 1969 in Zandvoort.

Jochen Rindt wäre vor einigen Tagen 70 Jahre alt geworden, wenn der Bruch einer Bremswelle ihn nicht bereits 1970 mit gerade einmal 28 Jahren aus der Mitte des Lebens gerissen hätte. Wie kaum ein anderer Motorsportler hat Rindt schon in den 1960er Jahren verstanden, dass die Formel 1 mehr als nur ein Sport ist. Rindt verband den Wagemut eines Rennfahrers mit dem Geschäftssinn eines Unternehmers, der den eigenen Namen so konsequent zur Marke machte, wie er die Gegner auf der Strecke ausbremste.

Das Entwicklungsziel war klar umschrieben. Auf dem Entwicklungsplan der Motoren-Entwickler der Motorenfirma Coventry Climax stand 1950 ein Vierzylinder-Motor für die Pumpe einer Tragkraftspritze. Diese Pumpen werden beim Einsatz von der Feuerwehr mit Muskelkraft zu einer Wasserstelle getragen. Um Gewicht zu sparen, konstruierte man daher bei Coventry Climax für den Antrieb der Pumpe einen Alu-Motor. Und nebenbei konstruierte man bei Coventry Climax einen der erfolgreichsten Rennmotoren der 1950er und 1960er-Jahre. Doch wer war Coventry Climax? Und wie kam es dazu, dass der Motor einer Feuerwehr-Pumpe Rennen gewann? AutoNatives.de hat sich auf Spurensuche begeben.

Claudio Langes im EuroBrun ER189B

Zur Formel 1 gehört – seit ihrer Gründung – auch das Scheitern. Und gerade deshalb haben auch die schlechten Autos der Formel 1 ein Recht auf ihren Platz im kollektiven Gedächtnis. Und zu den schlechtesten Fahrzeugen der Formel 1 Geschichte gehört der „EuroBrun ER–189“ zweifelsfrei. AutoNatives.de stellt diesen interessanten Rennwagen vor.