50 Jahre VW LT – Der große Bruder des Bulli feiert Geburtstag
Leise, fast unbemerkt, feierte der VW LT in diesem April seinen 50. Geburtstag. Denn am 23. April 1975 stellte Volkswagen seinen großen Transporter in Berlin der Öffentlichkeit vor. Wir blicken – mit etwas Verspätung – daher auf die erste Generation des VW LT zurück.
Mao, Mercedes und der Shanghai SH760B
Kürzlich verkaufte die Stiftung AutoMuseum Volkswagen elf Fahrzeuge aus ihrem Bestand. Darunter befand sich auch ein Auto, das ich zunächst nicht einordnen konnte. Der Shanghai SH760B war mir tatsächlich unbekannt. Wer mich kennt, weiß, dass ich solche Wissenslücken nicht auf mir sitzen lasse.
Fournier et Marcadier oder Automobiles Marcadier? Frankreichs Antwort auf Lotus!
Fournier-Marcadier revolutionierte die französische Kit-Car-Szene. Vom Barquette FM bis zum CAN-AM – hier treffen Leichtbau und Racing-Leidenschaft aufeinander! 🇫🇷🏁
Cadillac Allanté und die längste Fertigungslinie der Welt!
General Motors hatte die Krise der 1970er hinter sich gelassen – und bekam wieder Lust, sich mit den europäischen Luxusmarken zu messen. Doch wie beweist man Stil und technologische Überlegenheit? Mit einem Cabrio, das zwischen zwei Kontinenten pendelt! Gemeinsam mit Pininfarina entstand ab 1986/87 der Cadillac Allanté.
Revolution auf Rädern: Wie der Opel Olympia die Autowelt veränderte
Es fällt schwer, Jubiläen zu würdigen, die in die Zeit des Dritten Reichs fallen. Doch für den 90. Geburtstag des Opel Olympia machen wir eine Ausnahme. Denn der Olympia war das erste deutsche Großserienfahrzeug mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie.
Der letzte Traum … MG EXE
Der MG EXE war ein Konzeptfahrzeug, das 1985 auf der IAA in Frankfurt für Aufsehen sorgte. Inspiriert vom Ferrari 308 und modernen Kampfjets, zeigte MG mit dem EX-E eine visionäre Seite. Doch in Serie ging der futuristische Sportwagen trotzdem nicht.
Keil, Kampfjet, Konzept: Das radikale Honda HP-X Concept Experiment
Eigentlich suchte ich kürzlich bei Google nur etwas zum Formel-2-Motor, den Honda in den 1980er-Jahren in die Formel 2 schickte. Dabei stolperte ich über Bilder der Studie Honda HP-X Concept. Denn sie wurde von Hondas damaligem Formel-2-Motor angetrieben.
Monument britischer Beharrlichkeit: Rolls-Royce Phantom VI
Fast ein Vierteljahrhundert Produktionszeit – und am Ende stehen gerade einmal 374 gebaute Exemplare. Während anderswo längst Hunderttausende Exemplare eines Modells vom Band rollten, zelebrierte Rolls-Royce mit dem Phantom VI die hohe Kunst der Gelassenheit. Statt um Massenproduktion ging es den Briten um Perfektion und Individualität.
Klassiker von morgen? Wir hätten da drei Vorschläge!
Autos, die schon als Oldtimer gelten, ziehen in der Regel im Preis an. Wir haben uns deshalb einmal nach Klassikern von morgen umgesehen. Drei interessante Fahrzeuge fielen uns dabei ein.
Lancia Y10 – der letzte echte Lancia
Lancia glänzte in seiner langen Geschichte mehrfach mit Autos, die bis heute unvergesslich sind. Doch das letzte Auto, das der Bürde seiner Ahnen gerecht wurde, war der Lancia Y10 von 1985.
Kodiak F1 – geplatzter Traumwagen aus Ostfildern!
Zu den Überraschungen der IAA 1983 gehörte ein Sportwagen aus der Nähe von Stuttgart. Vor der Messe hatte niemand den Kodiak F1 auf der Rechnung. Doch trotz des Interesses der Besucher, heute ist der Kodiak F1 praktisch vergessen.
Der Toyota 2000GT beflügelte die Marke Toyota!
Toyota setzte 2012 seinen damals neuen GT86 in Bezug zum Toyota GT2000. Das war Marketing! Ich musste damals schon immer etwas schmunzeln. Denn so mutig der GT86 auch war, als viersitziges Sportcoupé spielte er nie in der Liga des „Urahnen“. Denn der Toyota GT2000 war ein richtiger „Gran Turismo“.
Die Afrika-Touren der Halbketten-Fahrzeuge von Adolphe Kégresse und André Citroën
Mit der Erfindung des Halbkettenfahrzeugs verschob Adolphe Kégresse die Grenzen des Autos deutlich. Legendär sind heute die Afrika-Touren der Fahrzeuge mit dem System Kégresse.
Wie der Diesel im Pkw mobil wurde: Von Arbeitstieren, Langläufern und Kleinwagen
Der Diesel im Pkw ist die effizienteste Methode, um Kraftstoff in Arbeit umzuwandeln. Trotzdem benötigte der Diesel im Pkw einen langen Anlauf bis zu einem Durchbruch.
Die Briten von J.J. Molenaar’s aus Amersfoort
Der Mini ist ein ur-britisches Auto. Doch in seiner langen Geschichte lief der Mini nicht nur auf den britischen Inseln vom Band. Auch J.J. Molenaar’s in den Niederlanden fertigte von 1959 bis 1966 den Mini. Wie kam das Unternehmen dazu und warum endete die Montage so früh?
Der MGB Berlinette Coune von Jacques Coune
Im belgischen Brüssel schuf Karosseriebauer Jacques Coune auf Basis des MGB ein wunderschönes Coupé. Der MGB Berlinette Coune bot die Chance einen geschlossenen MGB zu fahren, bevor die MG-Division der British Motor Corporation diese Möglichkeit selbst anbot. Doch ein Preis, der auf dem Niveau eines Jaguar E-Type oder Porsche 356 lag, sorgte für überschaubare Stückzahlen. Kürzlich traf ich beim Concours d’Élégance im Rahmen des Historic Grand Prix Zolder eines der seltenen Coupés.
26.08.1959: ADO15 feiert als Mini Premiere
ADO15 klingt mehr nach R2D2 und C3PO als nach einem Auto. Trotzdem wechseln wir nicht ins Genre der Science Fiction. Denn hinter dem Entwicklungscode ADO15 (= „Amalgamated Drawing Office Project 15“) verbirgt sich mit dem Mini einer wichtigsten Kleinwagen der Auto-Geschichte.
Wie der Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 in nicht einmal neun Tagen 50.000 zurücklegte
1983 stellte Daimler-Benz auf der IAA in Frankfurt mit dem 190er eine neue Modelllinie vor. Schon kurz vor der Messepremiere fuhr der Mercedes-Benz 190 E 2.3-16 zu Langstrecken-Weltrekorden über 25.000 Kilometer, 25.000 Meilen und 50.000 Kilometer. Für seine längste Weltrekord-Distanz benötigte der Baby-Benz der Baureihe W201 nur 201 Stunden.
Dinalpin – die Alpine aus Mexiko
Bei einem Concours d’Elegance in Zolder traf ich auf drei Alpine mit dem Schriftzug Dinalpin. Das kennzeichnet die in Mexiko entstandenen Lizenzbauten der französischen Sportwagen. Wie kam es eigentlich dazu, dass die Alpine auch in Mexiko gebaut wurde?
MG Metro 6R4 – erfolglos aber heiß!
Die Gruppe B brachte einige interessante Fahrzeuge hervor. Zu ihnen gehört zweifelsfrei auch der 1985 präsentierte MG Metro 6R4. Doch der Brite kam zu spät, um in der Rallye-WM zum Erfolg zu fahren. Denn die Gruppe B lief Ende 1986 vorzeitig aus. In seinem angestammten Revier war nach dem Verbot der Gruppe B kein Staat mehr zu machen. Nur im Rallyecross durfte der mit Hilfe des Formel 1-Teams Williams entstandene Sportler glänzen.