10. Seite: Motorsport & Historie

Die kurze Geschichte von Spirit Racing
19.01.2023

Die kurze Geschichte von Spirit Racing

Am vergangenen Wochenende starb John Wickham. Der Brite gründete Ende 1981 zusammen mit Konstrukteur Gordon Coppuck Spirit Racing. Nach nur einem Jahr in der Formel 2 wechselte Spirit in die Königsklasse. Dort trat Spirit bis 1985 an. Zum geplanten Comeback kam es nie. Wir blicken auf die kurze Geschichte von Spirit Racing zurück.

Startnummer 13 – ungeliebt, aber üblich!
13.01.2023

Startnummer 13 – ungeliebt, aber üblich!

Die 13 gilt als Unglückszahl. So blieb die 13 unberücksichtigt, als die Formel 1 ab 1974 ihre Teams mit festen Startnummern bedachte. Schon zuvor, als die lokalen Grand Prix-Veranstalter die Startnummern vergaben, gab es die 13 nur sehr selten in der Automobil-Weltmeisterschaft. In anderen Serien und Meisterschaften ist dagegen auch die 13 eine normale Startnummer. Denn bei den Sportwagen und in der DTM tauchte die Startnummer 13 regelmäßig auf Autos auf.

Motorsport vor 40 Jahren: Januar 1983
01.01.2023

Motorsport vor 40 Jahren: Januar 1983

Motorsport im Januar, das steht traditionell für die Rallye Monte Carlo. Das war auch im Januar 1983 nicht anders. Vor 40 Jahren feierte in den Seealpen der Lancia 037 Rally seinen ersten Sieg auf dem Parkett der Rallye-Weltmeisterschaft. Im Rückblick wirkt der Lancia wie der Vorbote einer neuen Zeit. Denn der 037 Rally war der erste speziell für den Rallye-Sport aufgelegte Sportwagen.

18.12.2022

Wie Seitenkästen am Monoposto zur Mode wurden

Mercedes versuchte es in der abgelaufenen Saison in der Formel 1 mit einem mutigen Konzept. Beim Mercedes-AMG F1 W13 E Performance fehlen klassische Seitenkästen. Das war jedoch nicht so neu, wie es oft hieß. Denn schon beim Debüt musste ich sofort an den Brabham BT42 und den Lambo 291 denken. Beide Rennwagen kamen – wie der aktuelle Silberpfeil – im Unterschied zu ihren Wettbewerbern ohne klassische Seitenkästen aus.

Motorsport vor 40 Jahren: Dezember 1982
07.12.2022

Motorsport vor 40 Jahren: Dezember 1982

Motorsportlich war im Dezember 1982 Winterpause. Keine der großen Serien trug im Dezember noch Meisterschaftsläufe aus. Alle wesentlichen Entscheidungen in den Meisterschaften lagen schon ein paar Wochen zurück. So bewegte vor allem der unerwartete Tod von Colin Chapman die Szene.

Motorsport vor 40 Jahren: November 1982
06.11.2022

Motorsport vor 40 Jahren: November 1982

Im November 1982 trudelte das Motorsportjahr endgültig aus. Mit sportlich fast schon bedeutungslosen Läufen beendeten sowohl die Rallye-WM als auch die IMSA ihre Saison. Zum Glück für die Fans gab es im Winston Cup der Nascar etwas mehr Spannung. Denn dort fiel die Entscheidung in der Meisterschaft erst im letzten Saisonlauf.

Motorsport vor 40 Jahren: Oktober 1982
20.10.2022

Motorsport vor 40 Jahren: Oktober 1982

Im Oktober neigt sich die Motorsport-Saison traditionell dem Ende entgegen. Das war im Oktober 1982 nicht anders. Die Formel 1 und die Formel 2 waren schon in der Winterpause. Doch bei den Sportwagen ging es noch um den erstmals ausgeschriebenen Fahrertitel. Und in der Rallye-Weltmeisterschaft entschied sich auch der Zweikampf zwischen Mann und Frau.

Alle Autos von Brabham und Motor Racing Development (MRD) im Überblick
16.10.2022

Alle Autos von Brabham und Motor Racing Development (MRD) im Überblick

1961 gründeten der Rennfahrer Jack Brabham und der Ingenieur Ron Tauranac den Rennwagenhersteller Motor Racing Development (MRD). Kurz darauf war der erste Rennwagen einsatzbereit. Doch Jack Brabham war zu dieser Zeit noch bei Cooper angestellt. Deshalb hielt sich der Rennfahrer zunächst im Hintergrund. Doch nach dem Auslaufen seines Vertrags mit Cooper trugen die Rennwagen von MRD ab 1962 offiziell den Namen Brabham. Unsere Übersicht listet alle Rennwagen auf, die bei MRD entstanden.

Der Lotus Europa Gruppe 5 von Harald Ertl
10.10.2022

Der Lotus Europa Gruppe 5 von Harald Ertl

1979 baute Harald Ertl mit Hilfe von Zakspeed einen Lotus Europa Gruppe 5. Dabei nutzte der geschäftstüchtige Rennfahrer die Möglichkeiten der Gruppe 5 voll aus. Doch anders als andere Projekte des Österreichers war der Lotus keine Erfolgsgeschichte.

Projekt 400: Ziel war, in Le Mans mehr als 400 km/h zu fahren!
02.10.2022

Projekt 400: Ziel war, in Le Mans mehr als 400 km/h zu fahren!

Die 24 Stunden von Le Mans stehen seit Anfang an für pure Geschwindigkeit. Auf der „Ligne Droite des Hunaudières“ ging es beinahe sieben Jahrzehnte lang fast fünf Kilometer mit Vollgas geradeaus. Anfang der 1960er-Jahre fiel die Marke von 300 km/h. Kurze Zeit später war ein Tempo von 350 km/h in Le Mans ganz normal. Kein Wunder, dass in den 1980er-Jahren die Entwickler eine Geschwindigkeit von 400 km/h ins Visier nahmen. Walter Racing startete 1987 das Projekt 400, um die symbolische Marke zu knacken.

Der Bugatti EB 110 war ein Motorsportler und folgte damit dem Geist von Ettore Bugatti!
25.09.2022

Der Bugatti EB 110 war ein Motorsportler und folgte damit dem Geist von Ettore Bugatti!

Heute gehört der Name Bugatti ins automobile Weltreich von Volkswagen. Doch trotz beeindruckender Leistungszahlen, im Motorsport glänzt die Marke Bugatti aktuell durch Abwesenheit. Damit fehlt den aktuellen Autos in meinen Augen ein wichtiger Bestandteil der DNA der Marke Bugatti. Das unterscheidet die heutigen Bugatti vom Bugatti EB 110 von Romano Artioli. Denn der Bugatti EB 110 von 1992 war auch auf der Rennstrecke zu Hause.

European Touring Car Challenge (ETCC) – 1963 bis 1969
11.09.2022

European Touring Car Challenge (ETCC) – 1963 bis 1969

Nach der Automobil-Weltmeisterschaft und der Sportwagen-Weltmeisterschaft gestattete die Commission Sportive Internationale (CSI) 1963 erstmals die Durchführung der European Touring Car Challenge (ETCC). Aus dieser „Challenge“ ging 1970 die heute legendäre Tourenwagen-Europameisterschaft hervor.

Motorsport vor 40 Jahren: September 1982
03.09.2022

Motorsport vor 40 Jahren: September 1982

Während die Rallye-Weltmeisterschaft im September 1982 pausierte, fielen auf der Langstrecke sowie in der Formel 1 die Meisterschaftsentscheidungen. Porsche sicherte sich die Markenweltmeisterschaft, Keke Rosberg krönte sich zum Formel 1-Weltmeister und Bob Wollek gewann den DRM-Titel.

Kremer Racing und der Porsche Kremer CK5 von 1982
21.08.2022

Kremer Racing und der Porsche Kremer CK5 von 1982

Ein neues Reglement ist in der Regel genauso Chance wie Herausforderung. Das war Anfang 1982, als die FISA die Gruppe C einführte, nicht anders. Mangels geeigneter käuflicher Rennwagen suchte Kremer Racing sein Glück im Bau eines eigenen Gruppe C-Boliden. Mit dem Kremer CK5 stellte das Kölner Team dabei einen Rennwagen auf die Räder, der 1982 sogar einen Lauf der Deutschen Rennsport Meisterschaft (DRM) gewann.