Legendäre WM-Finale – und warum sich 2025 Geschichte wiederholen könnte!
Vier Grands Prix und zwei Sprints stehen noch aus – und plötzlich ist der Titelkampf der Formel-1-WM, der im Sommer schon entschieden schien, wieder offen. Max Verstappen konnte seinen Rückstand auf Lando Norris auf 36 Punkte verkürzen, auf Oscar Piastri fehlen ihm nur 35. Der Titelverteidiger fährt wieder auf gewohntem Niveau, während McLaren erstmals Nerven zeigt.
Aus den „Nudeltöpfen“ in die Königsklasse – sieben nordamerikanische Wege
2026 darf Colton Herta endlich in der Formel 1 ran, wenn auch zunächst nur als Ersatzfahrer. Der Amerikaner war in den letzten Jahren mehrfach ein Kandidat für ein Cockpit in der Königsklasse. Doch erst bei Cadillac sollte es klappen. Sein Sprung aus dem US-Sport in die Formel 1 ist ungewöhnlich, aber nicht ganz ohne Vorbild. Wir blicken auf sieben Piloten, die einen ähnlichen Weg gingen.
9. September 1945: Der Rennsport feiert in Paris sein Comeback
Am 9. September 1945, nur wenige Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, kehrte der Rennsport zurück: Im Bois de Boulogne, Paris, wurden im Rahmen des „Coupe de Paris“ drei Rennen ausgetragen – „Coupe Robert Benoist“, „Coupe de la Libération“ und als Highlight die „Coupe des Prisonniers“.
Vom 312T zum SF-25: Ferrari feiert in Monza Laudas erste WM – und sich selbst
An diesem Wochenende tritt Ferrari beim Großen Preis von Italien in Monza mit einer Sonderlackierung an: Die SF-25 von Charles Leclerc und Carlos Sainz sind ähnlich lackiert wie die roten Boliden der Saison 1975. Damals fuhren Clay Regazzoni und Niki Lauda für die Scuderia, und Lauda krönte sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister.
Bernina Gran Turismo 2025: Motorsport auf 2.300 Metern
Vom 18. bis 21. September 2025 kehrt das Bergrennen Bernina Gran Turismo auf die Passstraße zwischen Poschiavo und St. Moritz zurück. Die Veranstaltung verbindet klassische Fahrzeuge mit anspruchsvoller Strecke und blickt in diesem Jahr auf zwei Jubiläen.
Einzelstück mit großer Geschichte – der Jaguar XJ13 von 1966
Ein flacher, grüner Prototyp. Geboren im Verborgenen, gebaut für den Ruhm in Le Mans und doch nie gestartet: Der Jaguar XJ13 von 1966 ist ein Auto voller Tragik und Faszination. Denn das Projekt mit Mittelmotor und V12 wurde abgebrochen, der Wagen nie eingesetzt. Geblieben ist ein faszinierendes Unikat: aerodynamisch, kraftvoll, tragisch und schön.
Wie ein MG Metro 6R4 zum 4R2 wurde!
Er war laut, wild und am Ende zu viel des Guten: Der MG Metro 6R4 steht sinnbildlich für die goldene, aber auch gefährliche Ära der Gruppe B. Sie endete 1986. Drei Jahre später schuf der Schotte Murray Grierson einen MG Metro mit Heckantrieb und Formel 2-Motor.
Donner in der Vulkaneifel: Vom Schotter ins Herz
Motorenlärm, Schotterstaub und echte Gänsehautmomente: Beim Eifel Rallye Festival 2025 trafen sich Legenden und Fans in der Vulkaneifel. Thierry Neuville, historische Boliden und ein Hauch Dakar machten Daun einmal mehr zum Rallyemekka.
Maserati Birdcage: filigran, schnell und erfolgreich
Manche Rennwagen wirken auf den ersten Blick zerbrechlich, doch dann entfalten sie eine Kraft und Eleganz, die ihresgleichen sucht. Der Maserati Tipo 60, den wir heute meist nur unter seinem Spitznamen „Birdcage“ kennen, ist so ein Fall. Der Rennwagen mit dem namensgebenden filigranen Gitterrohrrahmen gewann bereits sein erstes Rennen und startete anschließend eine beeindruckende Siegesserie.
Geoff Lees – Big in Japan!
In Europa ist Geoff Lees heute kaum mehr als eine Fußnote der Motorsportgeschichte. Einer von vielen, die es zwar in die Formel 1 schafften, dort aber kaum Spuren hinterließen. Doch wer Geoff Lees allein auf ein paar erfolglose Grand Prix reduziert, verpasst die eigentliche Geschichte: die eines britischen Rennfahrers, der sein Glück jenseits des Rampenlichts fand. In Japan gilt Lees heute als Legende.
130 Jahre Škoda und ein Comeback in Le Mans: Der Škoda Sport ist zurück!
Der Škoda Sport, der erste und bisher einzige tschechische Le-Mans-Renner, kehrte 75 Jahre nach seinem Debüt an der Sarthe am vergangenen Wochenende auf die große Bühne im Herzen Frankreichs zurück – und erzählte dabei mehr als nur Motorsportgeschichte.
March – Die Alleskönner für die Rennstrecke
Formel 1, Formel 2, Indy – Rennwagen von March traten überall da an, wo es um Tempo, Talent und Technik ging. Eine Geschichte über Visionäre, Vollgas, Überraschungen und leider auch verpasste Chancen.
Fünf Ventile, sechs Zylinder: Yamaha OX66 – der letzte echte Formel-2-Motor
Mitte der 1980er-Jahre befand sich der Formelsport im Umbruch: In Europa wurde die Formel 2 von der Formel 3000 abgelöst – in Japan hingegen blieb sie noch ein paar Jahre das Maß der Dinge. Genau in diese Lücke stieß Yamaha mit dem OX66.
Fred Stalder und R.O.C. – Leidenschaft und Präzision für den Motorsport
In den 1980er- oder 1990er-Jahren Motorsport kamen Motorsport-Interessierte an R.O.C. kaum vorbei. Ob in den Dünen Afrikas, auf Bergrennstrecken, in Le Mans oder im Getümmel der Supertourenwagen – der Name stand für französische Präzision und leidenschaftlichen Einsatz.
Orion LM: Der Außenseiter, der ins Ziel kam – und doch nicht gewertet wurde
Kein Beifahrersitz, kaum Erfahrung und ein selbst entwickelter Rennwagen: 1992 wagte der Prototyp Orion LM als Ren-Car das Abenteuer Le Mans. Heraus kam eine dieser Geschichten, wie sie nur die 24 Stunden von Le Mans schreiben – irgendwo zwischen Wahnsinn und Wunder.