Als Marc Surer ATS D4 durch Kiel fuhr …
1980 drehte Marc Surer mit einem ATS D4 einige Runden in der Kieler Innenstadt. Der Schweizer und sein Formel-1-Bolide waren Stargast bei einem Auto-Korso. Diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen. Denn endlich bot sich mir die Chance, einen Formel-1-Rennwagen live zu bestaunen.
Stirling Moss und das Comeback in der British Saloon Car Championship!
Stirling Moss war ein untadeliger Sportsmann und ein guter Geschäftsmann. Der Brite trat von 1951 bis 1961 in der Formel 1 an. Moss fuhr für Connaught, Cooper, Maserati, Mercedes-Benz, Vanwall und Lotus, siegte bei zahlreichen Rennen. Doch nur echte Fans wissen, dass der Brite auch zwei Jahre für Audi fuhr.
Es passierte am: 5. Oktober 1969 – Jochen Rindt gewinnt seinen ersten Grand Prix!
Heute vor 50 Jahren feierte Jochen Rindt endlich seinen ersten Grand Prix. Der Grazer gewann den Grand Prix der USA in Watkins Glen.
23. Juli 1935 – Jim Hall wird geboren
Jim wer? Vielen Jüngeren sagt der Name Jim Hall heute nichts mehr. Dabei veränderte der Texaner Mitte der 1960er-Jahre den Motorsport. Denn Hall gehörte zusammen mit seinem kongenialen Partner Hap Sharp zu den Ersten, die ihren Rennwagen mit Spoilern und Flügelwerken ausrüsteten.
22. Juni 1975 – James Hunt macht Hesketh Racing zum Grand-Prix-Sieger
Das Duell zwischen Niki Lauda und James Hunt ist legendär. Am 22. Juni 1975 kämpften Lauda und Hunt erstmals Rad an Rad um einen Grand-Prix-Sieg. Am Ende behielt der Brite die Oberhand. Mit dem Sieg in Zandvoort steigen James Hunt und Hesketh Racing in den illustren Kreis der Grand-Prix-Sieger auf.
3. November 1985: Niki Lauda geht zum letzten Mal in der Formel 1 an den Start
Kinder, wie die Zeit vergeht – Wahrscheinlich gehört diese Erkenntnis zum Älterwerden irgendwie dazu. Plötzlich sind 30 Jahre um, und Du erinnerst Dich, als ob es gestern gewesen ist. Der Tag, als Niki Lauda beim Großen Preis von Australien seine Karriere als aktiver Sportler endgültig beendete, ist so ein Fall.
12. Mai 1957 – das Ende der Mille Miglia
Die Mille Miglia war Straßenrennen und Volksfest. Denn Millionen von Zuschauern säumten die 1.600 Kilometer lange Strecke, um die Rennwagen zu bestaunen. In den 1950er-Jahren wurden die Rennwagen immer schneller. Das führte am 12. Mai 1957 unweigerlich zur Katastrophe.
Schon 1969 fuhr BMW in der Tourenwagen-EM mit einem Turbo
Die DTM wechselt 2019 zum Turbo. Für BMW ist dieser Schritt eine Rückkehr. Denn bereits 50 Jahre vorher traten die Bayern in der Tourenwagen-Europameisterschaft mit dem BMW 2002 TI Turbo an.
Mindeststückzahlen für Tourenwagen und Sportwagen von 1950 bis 1982 – Motorsport-Homologation im Wandel der Zeit
Die Regeln des Motorsports unterliegen einem stetigen Wandel. Besonders bei den Tourenwagen und GT-Fahrzeugen gab es immer wieder Änderungen. Wie entwickelten sich eigentlich die Mindeststückzahlen für Tourenwagen, GT-Fahrzeugen und Sportwagen im Laufe der Zeit?
50 Jahre Porsche 917: Game Changer aus Zuffenhausen!
Die Geschichte des Motorsports kennt viele Autos, die praktisch alles veränderten. John Cooper revolutionierte die Monoposto-Klassen mit seinen Mittelmotor-Boliden. Renault wagte 1977 in der Formel 1 den Schritt zum Turbo. Porsche stieg mit dem vor 50 Jahren präsentierten Porsche 917 vom Klassensieger zum Gesamtsieger auf.
Lola T506 – der Rennwagen aus dem Freizeitpark
Vor ein paar Jahren „traf“ ich im Museum von Audi einen kleinen orangefarbenen Rennwagen. Was ich damals nicht wusste, dieser Rennwagen ist ein Lola. Denn mit dem Lola T506 konnten in den 1970er- und 1980er-Jahren Motorsport-Freunde in den USA auf den Miniatur-Rennstrecken von Malibu Grand Prix ihre Runden drehen.
Daytona 1967 – als der Dreifachsieg von Ferrari für ein ikonisches Sportfoto sorgte!
Ferrari gelang bei den 24 Stunden von Daytona 1967 ein überlegener Triumph. Das Foto der Ferrari auf den Plätzen eins, zwei und drei, die Seite an Seite ins Ziel fuhren, ging um die Welt.
Besuch in der MOTORWORLD Köln Rheinland und der „Michael Schumacher Private Collection“
Zeit ist ein knappes Gut. Leider schreibe ich diesen Satz in letzter Zeit öfter. Denn meine Blogs treten zurzeit hinter meinem Broterwerb und anderen Projekten zurück. Dabei gibt es so viel zu erzählen. Vor ein paar Tagen war ich zum Beispiel endlich mal in der Kölner Motorworld. Die Einladung zur Eröffnung musste ich im vergangenen Sommer ausschlagen, weil ich gleichzeitig als Moderator bei der Nürburgring Classics tätig war.
Wie Christie’s 1981 die Reste von B.R.M. versteigerte
Durch Zufall fand ich kürzlich beim Surfen im Internet Hinweise auf eine Auktion in London. Dort versteigerte Christie’s 1981 die Reste des Rennstalls British Racing Motors (B.R.M.). Das fand ich spannend. Deshalb begann ich, mich mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Inzwischen liegt dank Karla der originale Katalog der damaligen Auktion vor mir auf dem Schreibtisch.
Erinnerungen: Porsche Siegerplakat zur Targa Florio 1968
Über die Targa Florio, dieses auf öffentlichen Straßen ausgetragene Langstreckenrennen, gibt es hier im Blog viel Lesestoff für Auto-Natives. Für die Jüngeren, denen das Rennen nichts sagt, deshalb hier nur al die Kurzfassung. Das 1906 erstmals ausgetragenen Rennen auf der Mittelmeerinsel Sizilien galt zeitweise als das wichtigste Sportwagenrennen der Welt. Ursprünglich traten die Teilnehmer mit ihren Rennwagen auf einem 148 km langen Rundkurs an.