Historie: Formel 2 im Spiegel der Zeit
Genauso wie in der Formel 1 änderten sich auch in der Formel 2 immer wieder die Regeln. Wir tauchten in die alten Regelbücher des Automobil-Weltverbands ab. Dabei entstand eine umfangreiche Übersicht der unterschiedlichen Formel-2-Epochen.
CITROËN MEP X2 & CITROËN MEP X27 – Formule Bleue
Vor ein paar Jahren hatte ich die Gelegenheit, ausführlich im Conservatoire von Citroën zu stöbern. Dabei stieß ich mit dem CITROËN MEP X27 auch auf einen kleinen Formel-Rennwagen. Ich schoss ein paar Fotos, postete diese bei Instagram und vergaß den Rennwagen der Formule Bleue wieder. Doch kürzlich erwarb ich einige Negative bei einer Auktion. In dem Konvolut war auch eine Rennszene dabei, die den CITROËN MEP X27 in Aktion zeigt. Da wusste ich, dass ich mich mal mit der Formule Bleue beschäftigen muss.
Motorsport vor 40 Jahren: Juni 1982
Licht und Schatten liegen im Motorsport traditionell dicht nebeneinander. Und so beschäftigte die Motorsport-Welt im Juni 1982 neben einem Dreifachsieg (Licht) der tödliche Unfall eine Piloten, der erst das zweite Mal bei einem Grand Prix starten durfte.
BMW F268: Als das BMW Formel 2-Werksteam mit dem Lola T102 fuhr!
1967 stieg BMW mit einem Werksteam in die Formel 2 ein. Ein Jahr später entstand beim Chassis-Partner Lola Cars der Lola T102, den BMW intern als BMW F268 bezeichnete. Bei ebay fand ich kürzlich das Negativ eines Fotos, das Hubert Hahne und den T102 am Nürburgring zeigt. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und schlug zu. Denn so kann ich jetzt hier im Blog auf die Geschichte des Lola T102 zurückblicken.
Lola Cars: Übersicht der Rennwagen von Lola
Ende 1957 gründete Eric Broadley gemeinsam mit seinem Cousin Graham Lola Cars, um Rennwagen zu bauen. Bis zur Insolvenz des Unternehmens 2012 konzipierten die Entwickler bei Lola Cars fast 250 unterschiedliche Rennwagen-Typen. Wobei es nicht alle konstruierten Rennwagen tatsächlich auf die Rennstrecke schafften.
Motorsport vor 40 Jahren: Mai 1982
Den Mai 1982 verbinden Motorsport-Fans bis heute vor allem mit dem tödlichen Unfall von Gilles Villeneuve. Dabei war der Mai 1982 auch sportlich interessant. Denn Riccardo Patrese brachte das Kunststück fertig, an drei Wochenenden hintereinander einen WM-Lauf zu gewinnen. Zu zwei Sportwagen-Erfolgen kam ein unerwarteter Sieg bei einem Traditionsrennen.
Motorsport vor 40 Jahren: April 1982
Im April 1982 traten nur 14 Autos zum Großen Preis von San Marino an. Denn die in der FOCA organisierten Teams boykottierten das Rennen. Trotzdem war das Rennen in Imola unterhaltsam. Denn an der Spitze kämpften zwei Ferrari-Piloten um den Sieg. Dummerweise ging der Eine davon aus, dass der Andere ihn vor dem Ziel nochmals passieren lässt. Doch das passierte nicht, welche im Ferrari-Team die Eiszeit anbrach.
Motorsport von 40 Jahren: März 1982
Im März 1982 nahmen langsam auch die europäischen Rennstrecken wieder ihren Rennbetrieb auf. In Silverstone trat die Formel 2 zum ersten Lauf der Europameisterschaft 1982 an. Mit Stefan Bellof trug sich prompt ein Neueinsteiger auf Anhieb in die Siegerlisten der traditionsreichen Meisterschaft ein.
Arrows A2 von 1979 – der gescheiterte Revolutionär
Das Konzept des Arrows A2 sah keinen Frontflügel vor. So wollten die Konstrukteure die Luft unter dem Auto maximieren. Ein Trick, den später weitere Teams kopierten. Doch beim A2 sollte die Idee noch nicht zünden.
Motorsport von 40 Jahren: Februar 1982
Der Februar war auch 1982 kein besonderer Motorsport-Monat. Trotzdem gab es im Februar 1982 mit dem Daytona 500 und der Rallye Schweden auch vor vier Jahrzehnten im zweiten Monat des Kalenders Veranstaltungen, die noch heute einen Rückblick wert sind. Denn beim großen Rennen in Amerika gab es einen Skandal, der die Fans bis heute beschäftigt. Und in Schweden brach im Rallye-Sport mit dem Erfolg des Audi Quattro eine Zeitenwende an.
IMSA GTP – Die International Motor Sports Association bringt einen Namen zurück, der von 1982 bis 1993 Sportwagen-Fans entzückte!
Im Vorfeld der an diesem Wochenende anstehenden „24 Stunden von Daytona“ kündigte die International Motor Sports Association (IMSA) das Comeback des Namens IMSA GTP an. Das erinnert an die große Zeit der Sportwagen-Rennen in den 1980er-Jahren. Wir blicken auf heiße Jahre des Sportwagensports in Nordamerika zurück.
22. Januar 1959 – Mike Hawthorn verunglückt tödlich
Auf einer Landstraße in der Nähe von Guildford verunglückte am 22. Januar 1959 Mike Hawthorn bei einem Unfall im Straßenverkehr tödlich. Der damals amtierende Formel-1-Weltmeister verlor die Kontrolle über seinen Jaguar und prallte gegen einen Baum. Wir blicken auf die Karriere des „Farnham-Flyer“ zurück.
Motorsport von 40 Jahren: Januar 1982
Drei Themen, die die Motorsport-Fans im Januar 1982 beschäftigten, sind auch nach vier Jahrzehnten im Rückblick noch hervorzuheben. Denn seit Beginn des Jahres 1982 galten für die Zulassung von Sport- und Tourenwagen neue Regeln. Walter Röhrl und Christian Geistdörfer fuhren bei der Rallye Monte Carlo mit dem Opel Ascona 400 zum Sieg. Und im südafrikanischen Kyalami streikten die Formel-1-Piloten.
GRID S2 von 1984
Mit dem GRID S2 brachte Charles Ivey Racing 1984 bei den 24 Stunden von Le Mans einen ungewöhnlichen Prototypen an den Start. Doch anders als ähnliche Teams, die in der Gruppe C2 fuhren, trat Charles Ivey in der großen Klasse an. Damit forderte der GRID zumindest formal die Werkswagen von Porsche, Lancia und Aston Martin…
Huffaker Genie Mk8 von 1963
Es ist schon etwas her, dass ich in Hockenheim durchs Fahrerlager schlenderte und auf einen von Joe Huffaker gebauten Sportwagen traf. Der offene Sportwagen faszinierte mich sofort. Wusste ich doch aus Büchern, dass mit dem Huffaker Genie Mk8 der Mexikaner Pedro Rodriguez 1963 einen Lauf der United States Road Racing Championship (USRRC) gewann.