Cadillac: Von „Le Monstre“ über die ALMS und IMSA in die Formel 1
Cadillac – das klingt für viele nach wuchtigen US-Luxusautos, die wenig mit Rennsport zu tun haben. Doch die Marke hat eine überraschend umfangreiche Rennsportgeschichte. Sie reicht von legendären Einsätzen in Le Mans bis hin zu Erfolgen in der IMSA-Serie.
Von Brabham über Trojan zu Ralt: Die Meisterwerke von Ron Tauranac
Über Lola, March und MRD mit seinem Brabham-Rennwgen gibt es hier im Blog schon einige Artikel. An RALT sind wir bisher immer „vorbeigelaufen“. Dabei hatte der von Ron Tauranac gegründete Rennwagenhersteller zu zwei der drei genannten Kontrahenten enge Verbindungen.
BRM P351 – Der Sportwagen, der kam, sah und verschwand
1992 tauchte in Le Mans plötzlich ein Sportwagen von BRM auf. Der BRM P351 war eine Überraschung, denn das ursprüngliche Team BRM stellte bereits 1977 den Betrieb ein. Was steckte 15 Jahre später hinter dem Comeback?
Le Mans 1979: Als Porsche mit Essex baden ging
Die Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ist eine von Geld, Glamour und auch handfesten Skandalen. Als Porsche 1979 mit seinem Werksteam scheiterte, stand mit Essex ein Hauptsponsor im Rampenlicht, dessen Geschäfte sich bald als fragwürdig herausstellten. Motorsport war schon immer ein Spiel mit großen Summen – und manchmal erweist sich die Herkunft des Geldes als eine gefährliche Illusion.
Museumsstück: Mazda RX-7 vom Müllerbräu Team
Der Mazda RX-7 des Müllerbräu Teams sorgte in der Tourenwagen-EM der 1980er-Jahre für Aufsehen. Wir trafen diesen Rennwagen jetzt im ring°werk Museum am Nürburgring.
Porsche LMP 2000: Unvollendete Legende?
Vom Archiv zurück auf die Strecke: Porsche LMP 2000 – warum der legendäre Rennwagen nie in Le Mans fuhr und nun trotzdem ein spektakuläres Comeback feiert.
Wie den Rennwagen Flügel wuchsen!
Heute ist kaum noch vorstellbar, wie die Formel 1 oder die Sportwagen-WM ohne aerodynamische Hilfsmittel funktionierte. Vor 60 Jahren wuchsen den Rennwagen plötzlich große Flügel.
Interserie: Das Sterben auf Raten und das Ende mit dem Abschied vom Sportwagen!
Das Ende der Gruppe C traf auch die Interserie hart. Es folgte ein Sterben auf Raten. An dessen Ende stand der Abschied vom Sportwagen. Der verlängerte das Leben zwar, nahm der Serie aber auch jeden Glanz vergangener Tage.
Interserie: Wie die Gruppe C die Serie beflügelte!
Mit den neuen CAM-AM-Wagen stiegen die Teilnehmerzahlen wieder! Auch von der Gruppe C profitierte die Interserie. Der Porsche 962C siegte in der Interserie auch noch, als er das in anderen Serien nicht mehr konnte.
Interserie: Die I. S. O. überstand die Ölkrise und erfand eigene Fahrzeuge!
Mit dem erfolgreichen Debüt etablierte sich die Interserie im internationalen Rennsport-Kalender. Sie überstand einen internen Machtkampf und die Ölkrise. Im Laufe der Zeit wurde sie europäischer. Doch dann fand der Veranstalter I. S. O. eine Lösung, die sich wieder etwas am Rennsport in Nordamerika orientierte.
Interserie: Wie die Interserie das CanAm-Feeling nach Europa brachte!
Die Interserie gab Sportwagen ab 1970 eine zusätzliche Heimat. Das Erfolgsgeheimnis der Serie war in den Anfangsjahren, dass in der Interserie wie in der CanAm zweisitzige Rennwagen ohne Hubraumbeschränkung antreten durften. Das fand auch in Europa schnell Anhänger.
McLaren C – der McLaren für die Gruppe C
In den Anfangstagen der Gruppe C waren Autos für die neue Fahrzeugklasse rar. Daher bauten einige Motorsportler vorhandene Rennwagen um. Dazu gehörte auch Peter Hoffmann, der seit den 1970er-Jahren einen McLaren M8F aus der CanAm-Serie fuhr. Dieser bekam 1982 ein Dach und „reifte“ damit zum McLaren C.
Die Rote Sau fuhr auch am Nürburgring!
Die „Rote Sau“ hob AMG ins Rampenlicht. Denn der rote Mercedes-Benz 300 SEL 6.8 der Baureihe W 109 fuhr 1971 bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps überraschend auf den zweiten Platz. Das beflügelte den Absatz der damals noch in Großaspach beheimaten Firma AMG.
SEHCAR C830 – der Sauber mit Porsche-Antrieb
1982 baute Sauber für die Gruppe C zwei SHS C6 mit Ford Cosworth-Motor. Beide landeten bei Walter Brun. Auf Initiative des Schweizers entstand für 1983 ein drittes Exemplar. Doch statt des Ford Cosworth kam bei diesem ein Porsche-Triebwerk zum Einsatz. Wir zeigen seltene Bilder vom Aufbau des SEHCAR C830 genannten Rennwagens.
Deutsche Rennsport-Meisterschaft: Ab 1982 setzte die DRM auf die Gruppe C
Nach der Einführung der Gruppe C änderte die Deutsche Rennsport Meisterschaft ihre Regeln. Ab 1982 entfielen die zwei Divisionen mit ihrer getrennten Punktvergabe. An ihre Stelle trat eine Einheitsklasse. In dieser sollten fortan die neuen Gruppe C-Prototypen rennen. Doch diese waren zunächst selten. Daher durften auch die „alten“ Gruppe 5 und Gruppe 6-Boliden weiter in der neuen DRM antreten.